Geldanlagen für Stiftungen: Stiftungskapital erfolgreich managen

Je länger die Niedrigzinsphase dauert, desto anspruchsvoller wird die Vermögensverwaltung für Stiftungen. Rendite, Kapitalsicherheit und ausreichende Ausschüttungen sind nur schwer unter einen Hut zu bringen. Darum holen sich immer mehr kleine und mittelgroße Stiftungen Unterstützung durch professionelle Vermögensverwalter.

Das VZ VermögensZentrum hat sich auf die Bedürfnisse von gemeinnützigen Stiftungen spezialisiert. Anders als die meisten Institute machen wir unsere Dienstleistungen auch kleinen und mittelgroßen Stiftungen mit weniger als eine Million Euro Stiftungskapital zugänglich. Für die Planung und Umsetzung der Anlageziele stellt das VZ jeder Stiftung einen persönlichen Stiftungsberater zur Seite. Stiftungsvorstände und -gründer beraten wir individuell – von der Anlagestrategie bis zur Haftungsreduzierung. Für die unabhängige Vermögensverwaltung von Stiftungskapital wurden unsere Experten bereits mehrfach ausgezeichnet.

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Rendite

Wie viel Rendite muss eine Stiftung erzielen?

Kleine und mittelgroße Stiftungen brauchen langfristig eine Kapitalrendite von 5 Prozent, um ihren Stiftungszweck nachhaltig erfüllen zu können:

  • Mindestens 40 Prozent der Gesamtrendite kommen dem Stiftungszweck zugute.
  • Rund 30 Prozent sollten für den Kapitalerhalt einkalkuliert werden, vor allem für den Inflationsausgleich und die Bildung von Rücklagen.
  • Die restlichen 30 Prozent werden für die Kosten der Stiftungsarbeit benötigt, unter anderem für die Buchhaltung, das Marketing und die Vermögensverwaltung.

Stiftungen sind auf stetige Ausschüttungen aus ihren Geldanlagen angewiesen. Der Ausschüttungsplan zeigt auf, wann welche Anlagen wie viel ausschütten. Bei Abweichungen kann die Stiftung gegensteuern. Das gibt Planungssicherheit auf der Einnahmeseite.

Möchten Sie die Gesamtrendite Ihres Stiftungskapitals erhöhen, damit Sie nach Abzug aller Kosten genügend Geld haben, um den Stiftungszweck zu erfüllen? Brauchen Sie mehr kontinuierliche und planbare Ausschüttungen? Die Stiftungsexperten vom VZ VermögensZentrum analysieren die Einkommens- und Vermögensstruktur Ihrer Stiftung und machen Optimierungsvorschläge, wie Sie in Zukunft genügend Rendite erwirtschaften.

Merkblatt: "Wie Sie Ihr Stiftungskapital erfolgreich anlegen"

Kapitalerhalt

Wie können Stiftungen einen Kapitalerhalt erzielen?

Stiftungen sollten mehrere Strategien kombinieren, um ihr Vermögen langfristig in der Substanz zu erhalten. Ein wichtiges Anlageziel ist es, Verluste zu vermeiden. Ein systematisches Risikomanagement und eine regelbasierte Vermögensverwaltung grenzen Verluste bei starken Marktkorrekturen spürbar ein. Rationales Anlageverhalten verhindert emotionale und oft falsche Anlageentscheidungen. Empfehlenswert sind antizyklische Investments und Trendstrategien, um optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte zu finden. Weitere Maßnahmen sind die Steuerung der Aktienquote und Investitionen in Sachwerte, vor allem in Aktien, Immobilien und Rohstoffe.

Die Stiftungsexperten des VZ VermögensZentrums setzen bei der Vermögensverwaltung auf verschiedene Ansätze und Maßnahmen, um den Erhalt des Stiftungskapitals bestmöglich abzusichern. Sprechen Sie mit uns und lernen Sie Möglichkeiten kennen, die den Schutz Ihres Stiftungskapitals verbessern.

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Vermögensverwaltung für Stiftungen

Welche Vorteile haben regelbasierte Anlagestrategien?

Stiftungskapital breit gestreut in verschiedene Anlageklassen, Regionen und Titel. Anders als herkömmliche Anlagelösungen diversifizieren wir zusätzlich über Anlagestrategien. Ein systematisches Risikomanagement sorgt für höhere Stabilität und begrenzt die Verluste.

Diese Kombination macht das VZ-Stiftungsmandat zu einer einzigartigen und attraktiven Anlagelösung. Für eine kontinuierliche Ausschüttungsrendite kommen quantitative und qualitative Kriterien zum Einsatz:

  • Der HighDividend Rebalancing-Ansatz sorgt für hohe Strategietreue und planbare Erträge.
  • Das Trendfolgemodell VZ Trendsignal liefert Kauf- und Verkaufssignale. Es reduziert das Risiko in Phasen sinkender Kurse.
  • Die Best-Manager-Selection wählt die besten Fonds nach fundamentalbasierten Kriterien aus.
  • Der Einsatz von verschiedenen Stiftungsfonds führt zu einer risikoreduzierenden Strategiediversifikation mit planbaren Ausschüttungen.

Informationen zur Vermögensverwaltung für Stiftungen (PDF)

Kosten

Welche Kosten lassen sich bei der Geldanlage sparen?

Stiftungen können ihre Rendite umgehend steigern, indem sie die Kosten ihrer Geldanlagen senken. Nehmen Sie die Gebühren Ihrer Depotbank unter die Lupe: Wie viel bezahlen Sie pro Jahr für Ausgabeaufschläge, Provisionen, Transaktionen und Depotführung?

Ein Gebührenvergleich des VZ VermögensZentrums zeigt, dass der Wechsel von einer Großbank zu einer günstigen Depotbank die Bankgebühren nicht selten halbiert. Die VZ Depotbank überzeugt mit besonders günstigen Konditionen:

  • Keine Ausgabeaufschläge
  • Keine Provisionen
  • Keine Einschränkung bei der Titelwahl
  • Niedrige Transaktionsgebühren
  • Günstige Depotführung mit 0,1 Prozent

Das macht die VZ Depotbank zu einem idealen Partner gerade für Stiftungen mit kleinem bis mittlerem Anlagekapital. Erfahren und nutzen Sie Ihr Sparpotenzial. Die Stiftungs-Experten des VZ VermögensZentrums zeigen Ihnen auf, wie viel Ihre Stiftung bei der Kapitalanlage und -verwaltung sparen kann.

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Satzung

Welche Potenziale stecken in der Satzung und den Anlagerichtlinien?

Stiftungen haben oft mehr Gestaltungsspielraum als gedacht. Die Überprüfung der Satzung zeigt in vielen Fällen, dass Anpassungen erlaubt sind oder noch keine Anlagerichtlinien bestehen. Das gibt Stiftungen die Chance, zeitgemäße Anlagekonzepte einzuführen und die optimale Anlagestrategie aufzustellen. Und je flexibler eine Satzung und ihre Anlagerichtlinien sind, desto besser lässt sich die Vermögensverwaltung auf die wechselnden Markterfordernisse ausrichten.

Auch die Landesgesetze des Stiftungsrechts gewähren mehr Freiheiten als viele meinen. Es gibt keine vorgeschriebene Aktienquote und auch mündelsichere Anlagen sind keine Vorgabe. Auch die Haftungsrisiken für Vorstände sind oft niedriger als gedacht.

Lernen Sie die Gestaltungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen kennen, die Ihre Stiftung bei der Anlage des Stiftungskapitals hat. Die Stiftungsexperten des VZ VermögensZentrum überprüfen die Satzung und Anlagerichtlinien Ihrer Stiftung und machen Vorschläge, wie Sie diese optimieren und besser nutzen können.

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Beratung

Wie sieht eine Honorarberatung für Stiftungen aus?

Das VZ VermögensZentrum berät und begleitet Stiftungen bei der Gründung und bei Geldanlagen. Unsere Experten unterstützen Stiftungen

  • beim Aufsetzen und Optimieren der Satzung und der Anlagerichtlinien,
  • mit maßgeschneiderten Anlagelösungen,
  • bei der Umsetzung der Anlagestrategie,
  • bei der Umstellung der Geldanlagen auf Nachhaltigkeit und
  • bei der Optimierung ihrer Einkommens- und Vermögensstruktur.

Als unabhängige Berater konzentrieren wir uns darauf, für Ihre Fragestellungen individuelle Lösungen zu erarbeiten. Während Ihnen ein Vermittler nur die Produkte seiner Bank oder Versicherung anbietet, haben wir keine eigenen Finanzprodukte. Für die Umsetzung empfehlen wir daher ausschließlich Produkte, die am besten zu Ihnen passen.

Sie möchten eine gemeinnützige Stiftung gründen? Die VZ-Experten erstellen eine Finanz- und Ruhestandsplanung und unterstützen Sie bei den Statuten, beim Organisationskonzept, bei Abklärungen, Vorprüfungen und der Verwaltung des Stiftungsvermögens.

Anlagerichtlinien

Welche Inhalte gehören in die Anlagerichtlinien?

Stiftungen brauchen Anlagerichtlinien, um die wichtigen Grundsätze für die Verwaltung des Stiftungskapitals festzulegen. Auf dieser Grundlage setzen die Vermögensverantwortlichen Anlageentscheidungen zielorientiert, strukturiert und nachvollziehbar um. Die Anlagerichtlinien sollten diese Punkte umfassen:

  • Zuständigkeiten und Aufgaben
  • Anlagepolitik mit Kriterien
  • Anlagestrategie mit Anlageuniversum, Anlage- bzw. Risikoklassen
  • Anlageziele mit Zielrendite und Verlustrahmen
  • Depot- bzw. Vermögensstruktur
  • Risikoverständnis
  • Berichterstattung

Jede Stiftung muss eine individuelle Anlagerichtlinie erarbeiten und regelmäßig an veränderte Bedingungen anpassen. Sie muss im Einklang mit der Satzung stehen und genug Handlungsspielraum lassen. Die Stiftungsexperten des VZ VermögensZentrums unterstützen Sie gerne dabei.

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Haftungsrisiko

Wie lassen sich die Haftungsrisiken für Stiftungsvorstände reduzieren?

Der Stiftungsvorstand hat die Aufgabe, für den Erhalt des Stiftungsvermögens zu sorgen, das Vermögen gewissenhaft zu verwalten, die Mittel dem Zweck entsprechend einzusetzen und eine ordentliche Buchführung zu erstellen. Läuft etwas nicht nach Plan, sind auch ehrenamtlich tätige Vorstände bei grober Fahrlässigkeit haftbar; Stiftungsräte bereits bei leichter Fahrlässigkeit. Sie müssen im Zweifelsfall nachweisen, dass sie nach bestem Wissen gehandelt haben. Ein großes Risiko besteht, wenn Dokumentationen nicht ausreichend professionell geführt werden.

Stiftungsvorstände reduzieren ihr persönliches Haftungsrisiko, indem sie mit externen Anlageexperten oder Vermögensverwaltern zusammenarbeiten. Die erfahrenen Stiftungsexperten des VZ VermögensZentrums beraten bei der Anlagestrategie und tragen im Rahmen des Anlageprozesses zu Anlageentscheidungen bei. Unsere professionellen Dokumentationen sind anerkannte Nachweise und entlasten den Vorstand.

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Nachhaltigkeit

Wie lassen sich Nachhaltigkeitsaspekte bei der Anlage integrieren?

Viele Stiftungen möchten nicht nur gemeinnützig sein, sondern ihr Vermögen sinnvoll und nachhaltig anlegen. Diese Beweggründe zahlen sich sogar aus, denn nachhaltige Investments kommen dem Kapitalerhalt und den Ausschüttungen zugute. Wer auf zukunftsfähige Unternehmen setzt, die gesellschaftliche und ökologische Verantwortung übernehmen, reduziert Risiken, denn nachhaltige Unternehmen investieren in der Regel in Zukunftstechnologien. Nicht selten kann man mit einer überdurchschnittlichen Rendite rechnen.

Stiftungen, die ihr Portfolio auf nachhaltige Anlagen ausrichten möchten, sollten so vorgehen:

  • Definieren Sie Ihr Wertegerüst und Ihre Ziele.
  • Prüfen Sie, ob Ihre Satzung oder Ihre Anlagerichtlinien Anpassungen benötigen.
  • Entwerfen Sie Ihre Nachhaltigkeitsstrategie.
  • Analysieren Sie, welche Titel im bestehenden Portfolio den Nachhaltigkeitskriterien genügen.
  • Informieren Sie sich, welche Kapitalanlagen es am Markt gibt.
  • Setzen Sie Ihre Nachhaltigkeitsstrategie um.

Lassen Sie sich bei diesem Vorhaben von den Stiftungsexperten des VZ VermögensZentrums unterstützen. Wir helfen Ihnen, Ihre Nachhaltigkeitsziele zu definieren, Ihre Anlagestrategie herzuleiten und passende Anlageinstrumente zu wählen.

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Stiftungsgründung

Warum soll ich eine eigene Stiftung gründen?

Jedes Jahr entscheiden sich tausende potenzielle Erblasser dafür, eine eigene gemeinnützige Stiftung ins Leben zu rufen. Damit fördern sie beispielsweise Projekte aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Erziehung oder Sport. Die Motive für eine Stiftungsgründung sind vielfältig: Viele Stifter organisieren auf diesem Weg ihren Nachlass. Einige haben keine geeigneten Erben oder möchten einfach Gutes tun. Andere möchten ihr Lebenswerk in einer Stiftung bewahren. Und manche finden in der Stiftungsarbeit eine neue, erfüllende Aufgabe für den Ruhestand. Darüber hinaus bieten Stiftungen steuerliche Vergünstigungen, von denen Sie als Stifter profitieren.

Denken Sie darüber nach, eine Stiftung zu gründen? Dann sprechen Sie mit einem Experten vom VZ VermögensZentrum. Wir erstellen für Sie eine sorgfältige Finanz- und Ruhestandsplanung. Wir beraten Sie zu Ihren Möglichkeiten und begleiten Sie beim Aufbau Ihrer eigenen gemeinnützigen Stiftung.

Merkblatt: "Eine eigene Stiftung gründen – das sollten Sie wissen"

Zeitpunkt

Wann ist ein guter Zeitpunkt für eine Stiftungsgründung?

Eine Stiftung können Sie entweder zu Lebzeiten oder testamentarisch gründen. Viele Stifter bevorzugen eine Mischform: Sie errichten die Stiftung mit einer geringen Starteinlage zu Lebzeiten und verfügen, dass Vermögenswerte aus ihrem Nachlass in die Stiftung fließen.

Wer schon zu Lebzeiten eine Stiftung gründet, kann sich aktiv engagieren und den Vermögensübertrag optimal planen, damit der Familie genügend Geld zur Verfügung bleibt. Wer eine Stiftung testamentarisch gründet, sollte unbedingt einen Testamentsvollstrecker benennen, der die Stiftungsgründung im Sinne des Stifters umsetzt.

Beim VZ VermögensZentrum beraten und begleiten wir Stifter von Anfang an und sorgen dafür, dass der Aufwand für die Stiftungsgründung niedrig bleibt. Als unabhängiger Finanzdienstleister stehen wir Ihnen ebenfalls als Testamentsvollstrecker zur Verfügung. So können wir Sie bei allen Prozessen unterstützen: Von der Nachlassplanung und Stiftungsgründung bis zur Verwaltung Ihres Stiftungsvermögens.

Merkblatt: "Eine eigene Stiftung gründen – das sollten Sie wissen"

Steuern

Welche Steuervorteile gibt es bei einer Stiftung?

Mit einer Stiftung können Sie einen Teil Ihres Vermögens steuerfrei für einen guten Zweck einsetzen. Das ist besonders vorteilhaft, wenn Sie die Stiftung noch zu Lebzeiten gründen. Stifter bringen ihr Kapital steuerfrei in die Stiftung ein und mindern das zu versteuernde Einkommen für viele Jahre. Haben Sie als Stifter selbst geerbt, können Sie die Erbschaft bis zu 24 Monate nach Erhalt ebenfalls steuerbegünstigt in die Stiftung einbringen. Außerdem sind die Erträge des Stiftungsvermögens steuerfrei und kommen vollständig dem Stiftungszweck zugute.

Möchten Sie mehr erfahren über die steuerlichen Möglichkeiten und Vorteile einer gemeinnützigen Stiftung? Beim VZ VermögensZentrum sind Sie an der richtigen Adresse: Wir erstellen eine steuerlich optimierte Finanz- und Ruhestandsplanung für Sie und unterstützen Sie bei der Gründung Ihrer Stiftung.

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Kapitalstock

Gibt es ein Mindestkapital bei der Stiftungsgründung?

Stifter müssen kein gesetzliches Minimum erfüllen. Stiftungsgründer entscheiden selbst, wie viel Geld sie in die Stiftung einbringen möchten. Die Kapitalausstattung muss aber ausreichen, um den Stiftungszweck umsetzen zu können.

Für die Gründung einer Stiftung genügt ein liquides Startkapital von rund 100.000 Euro. Umsichtige Stifter stocken ihr Stiftungskapital Jahr für Jahr auf und widmen ihrer Stiftung mit einer letztwilligen Verfügung den verbleibenden, frei verfügbaren Teil ihres Vermögens.

Wichtig: Geld, das einer Stiftung übertragen wurde, kann nicht mehr zurückgefordert werden. Damit Sie als Stiftungsgründer zu Lebzeiten nicht in finanzielle Bedrängnis geraten, empfiehlt sich eine umfassende und langfristige Finanzplanung. Die Beraterinnen und Berater des VZ VermögensZentrums unterstützen Sie dabei und begleiten Sie bei allen Schritten der Stiftungsgründung.

Merkblatt: "Eine eigene Stiftung gründen – das sollten Sie wissen"