Was ist der beste Zeitpunkt und der Kapitalbedarf für die Stiftungsgründung?

Eine Stiftung können Sie entweder zu Lebzeiten oder testamentarisch gründen. Viele Stifter bevorzugen eine Mischform: Sie errichten die Stiftung mit einer geringen Starteinlage zu Lebzeiten und verfügen, dass Vermögenswerte aus ihrem Nachlass in die Stiftung fließen. Bei der Gründung zu Lebzeiten können Sie sich aktiv engagieren und den Vermögensübertrag optimal planen. Für die testamentarische Gründung müssen Sie einen Testamentsvollstrecker benennen, der diese in Ihrem Sinne umsetzt.

Als Stiftungsgründer entscheiden Sie selbst, wie viel Geld Sie in die Stiftung einbringen möchten. Ein gesetzliches Minimum gibt es nicht. Die Kapitalausstattung muss aber ausreichen, um den Stiftungszweck umsetzen zu können. Für den Anfang genügt ein liquides Startkapital von rund 100.000 Euro. Viele Stifter stocken das Stiftungskapital Jahr für Jahr auf und widmen ihrer Stiftung mit einer letztwilligen Verfügung den verbleibenden, frei verfügbaren Teil ihres Vermögens.

Wichtig: Geld, das Sie Ihrer Stiftung übertragen haben, können Sie nicht mehr zurückfordern. Damit Sie als Stiftungsgründer zu Lebzeiten nicht in finanzielle Bedrängnis geraten, empfiehlt sich eine umfassende und langfristige Finanzplanung. Mehr erfahren Sie in den Wissensbeiträgen zur Stiftungsgründung. Mehr erfahren Sie im kostenfreien Merkblatt "Eine eigene Stiftung gründen – das sollten Sie wissen".

Merkblatt

Eine eigene Stiftung gründen – das sollten Sie wissen

Lesen Sie, worauf Sie als Stifter achten sollten, wie Sie Fehler vermeiden und Geld sparen können.

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