Geldanlagen

Die Marktlage am 12. Juni 2024

Starten Sie bestens informiert in den Tag: Jeden Morgen fassen wir das aktuelle Geschehen an den Finanzmärkten für Sie zusammen.

Aktuelle Marktsituation

  • Die Resultate der Europawahl sowie die Verunsicherung über die bevorstehenden Neuwahlen in Frankreich sorgten am Dienstag weiterhin für Anspannung an den Finanzmärkten. Die wichtigsten Börsen Europas verloren zwischen 0,4 und zwei Prozent. Der marktbreite S&P 500 Index gab zunächst deutlich nach, schaffte es dank einer kräftigen Erholung zum Schluss noch mit 0,3 Prozent ins Plus. Der technologielastige Nasdaq legte sogar fast 0,9 Prozent gegenüber den Montagsschlusskursen zu.
  • Die US-Lagerbestände von Rohöl sind letzte Woche offenbar um über zwei Millionen Barrel gesunken, was den Preis entsprechend nach oben trieb. Gegenüber den Preisen vom Freitag hat sich ein Fass um rund drei Dollar verteuert. Der Preis der Sorte Brent aus Europa hat einen vergleichbaren Anstieg erfahren.
  • US-Staatsanleihen haben den gestrigen Handelstag mit Kursgewinnen begonnen, die sie im späteren Handelsverlauf weiter ausbauen konnten. Die als besonders sicher geltenden US-Anleihen waren wegen der politischen Verunsicherung in Europa gesucht. Die Rendite des zehnjährigen US-Treasury sank dementsprechend um rund sieben Basispunkte auf 4,4 Prozent.

Auszeichnungen

Bester Vermögensverwalter Deutschlands

Das VZ VermögensZentrum ist zum 3. Mal in Folge bester Vermögensverwalter Deutschlands.

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Auszeichnung der Fuchsbriefe

Das VZ VermögensZentrum erhält das Siegel Trusted Wealth Manager 2024.

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Vertrauenssiegel des F.A.Z.-Instituts

Drei Mal in Folge hat das VZ VermögensZentrum die Auszeichnung "höchst vertrauenswürdig" erhalten.

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Zertifizierung von Mandaten des VZ

Das Institut für Vermögensaufbau verleiht dem VZ VermögensZentrum ein Gütesiegel mit 5 Sternen.

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VZ-Mandat als nachhaltig ausgezeichnet

Das Fondsmandat des VZ VermögensZentrums wurde für seinen hohen ESG-Score ausgezeichnet.

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Wichtigste neue Treiber

  • Die Weltbank hob ihre Prognose für das globale Wachstum in diesem Jahr aufgrund der starken Expansion in den USA an, warnte aber gleichzeitig davor, dass der Klimawandel, Kriege und die hohe Verschuldung den ärmeren Ländern schaden werden. Wie im vergangenen Jahr werde die Weltwirtschaft in diesem Jahr um 2,6 Prozent wachsen. Im Januar ging das Institut noch von 2,4 Prozent aus, wie die Weltbank in Washington mitteilte.
  • Gemäß Philip Lane, dem Chefvolkswirt der EZB, könnte aufgrund der unsicheren Inflationsprognosen eine weitere Zinssenkung möglicherweise erst nach einer gewissen Zeit erfolgen. Manchmal gelte es abzuwarten und sicherzustellen, dass man keinen Schritt macht, der später bereut werde, so Lane gestern auf einer Veranstaltung in Dublin. Dagegen betonte das EZB-Ratsmitglied François Villeroy de Galhau zuvor in Paris, dass die Entscheidungsträger einen „erheblichen Spielraum“ für Zinssenkungen hätten. Er befürwortet einen „pragmatischen Gradualismus“ für zukünftige Zinssenkungen, ohne Hast oder Zögern. 
  • Laut einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) befürworten die meisten deutschen Unternehmen die Einführung von Strafzöllen auf chinesische Elektroautos. Aufgrund des Wettbewerbsdrucks könnten viele Unternehmen Marktanteile verlieren und Gewinneinbußen erleiden. Manche Industriefirmen mit Konkurrenz aus China planen Produktionskürzungen und Entlassungen. Die Entscheidung der EU-Kommission zu Strafzöllen wird in dieser Woche erwartet.

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Wichtige Entwicklungen und nächste Events

  • Heute stehen in den USA wichtige volkswirtschaftliche Veröffentlichungen an. Zuerst werden die US-Inflationsdaten für den Monat Mai publiziert, später folgt die Zinsentscheidung der Federal Reserve. Mit einer Zinsanpassung ist heute nicht zu rechnen. Investoren hoffen, dass die Daten zur Teuerung mehr Einblick in die geldpolitischen Pläne der Fed geben. Zudem werden die neusten Prognosen der Fed-Ratsmitglieder für einen angemessenen Leitzins offengelegt. Die grafische Verteilung dieser Beurteilungspunkte in einem Diagramm wird im Fachjargon als „Dot-Plots“ bezeichnet.

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