Immobilien

Sind Immobilien tatsächlich die beste Kapitalanlage?

Mietwohnungen und Mehrfamilienhäuser gelten als sichere und gute Kapitalanlage. Stimmt das? Das sind die Fakten im Überblick. 

Alexander Wunder
Niederlassungsleiter Nürnberg
Publiziert am
21. Mai 2024

Für viele Deutsche geht beim Anlegen nichts über Immobilien – liebevoll "Betongold" genannt. Denn Häuser und Wohnungen gelten als werthaltige, sichere, renditestarke und steuergünstige Kapitalanlage. Stimmt das tatsächlich? Das sind die wichtigsten Fakten: 

Merkblatt

Immobilien als Kapitalanlage: Darauf sollten Sie achten

In diesem Merkblatt erfahren Sie, worauf Sie bei der Entscheidung über Kauf oder Verkauf einer Renditeimmobilie achten sollten und welche Risiken mit Investitionen in Mietimmobilien verbunden sind.

Wertentwicklung

Richtig ist, dass sich in Deutschland die Preise von Eigentumswohnungen zwischen 2010 und 2022 fast verdoppelt haben. Real – also inklusive Inflation – waren die Preise in den Jahrzehnten davor jedoch rückläufig. Und seit 2022 sind sie sogar deutlich gefallen. 

Rendite/Sicherheit

Mit 2 bis 3 Prozent pro Jahr ist die Rendite vieler Immobilien bescheiden. Regularien wie die Mietpreisbremse begrenzen die Erhöhung der Mieten. Gleichzeitig drohen Einnahmeausfälle, wenn Mieter nicht zahlen.

Steuern

Kosten für die Instandhaltung kann man von der Steuer absetzen. Auf Gewinne fallen bis zu 44,3 Prozent Steuern an. Eine Wertsteigerung wird beim Verkauf nicht versteuert, wenn der Kauf länger als zehn Jahre zurückliegt. Ob das so bleibt, ist offen. 

Fazit

Viele Immobilien sind ein Verlustgeschäft. Das Beispiel in der Grafik unten zeigt, dass trotz Steuerrückerstattung jedes Jahr ein Verlust entstehen kann. 

Nach allen Kosten sind viele Rendite-Immobilien ein Minusgeschäft

Quelle: Berechnung VZ VermögensZentrum

Annahmen: Wohnung, Kaufpreis inkl. Nebenkosten 1 Million Euro, Gebäudewert 600.000 Euro (Kaufpreis abzügl. Wert des Bodenanteils), Eigenkapital 400.000 Euro, Darlehen 600.000 Euro, Darlehenszins 3,7 Prozent zehn Jahre fest, Tilgung 2,5 Prozent; Grenzsteuersatz 44,3 Prozent. Werte gerundet.

Tipp: Vergleichen Sie Erträge, Kosten und Risiken von Immobilien sorgfältig. Als Einkommensquelle eignen sich Renditeobjekte vor allem für Investoren mit großen finanziellen Reserven, die sich leicht verflüssigen lassen. Denn es ist jederzeit mit unerwarteten Kosten für Renovierungen zu rechnen. Ausführlichere Informationen bekommen Sie im Merkblatt und im Gespräch mit unabhängigen Finanzexperten.

Lassen Sie Ihr Haus kostenlos bewerten 

Wenn Sie eine Immobilie verkaufen möchten, müssen Sie ihren Wert möglichst genau kennen. Nur so können Sie überprüfen, ob der Preis gerechtfertigt ist, den Sie sich vorstellen.

Am besten lassen Sie die Immobilie professionell bewerten. Denn es ist gar nicht so einfach, ihren Wert zu bestimmen. Anders als Aktien, Anleihen, Fonds und andere Wertpapiere ist jede Immobilie ein Einzelstück. Vor dem Verkauf lässt sich der exakte Marktpreis deshalb gar nicht ermitteln. Erfahrene Experten können ihn jedoch sehr genau schätzen.

Tipp: Lassen Sie Ihre Immobilie vom VZ VermögensZentrum kostenfrei bewerten. Das VZ verwendet PriceHubble, eine innovative Bewertungsplattform für Immobilien. PriceHubble analysiert die Lage Ihres Objekts anhand von Faktoren wie der Entfernung zu Schulen, Läden und Restaurants oder der Lärmbelästigung. Auch Daten zu Bevölkerung und Infrastruktur in der Umgebung sowie der Zustand und der Standard Ihrer Immobilie fließen in die Bewertung mit ein. 

Sie sind noch nicht Kunde des VZ VermögensZentrums, möchten aber wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist? Dann vereinbaren Sie ein kostenfreies und unverbindliches erstes Gespräch im VZ in Ihrer Nähe.

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