Ruhestand

Die Anhebung der Regelaltersgrenze

Die Regelaltersgrenze ist das Renteneintrittsalter, in dem man regulär in den Ruhestand gehen kann, ohne Abschläge bei der Rente hinnehmen zu müssen. Diese Regelaltersgrenze wird zwischen 2012 und 2029 von 65 auf 67 Jahre angehoben.

Wer 1946 oder früher geboren wurde und mindestens 5 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, hatte Anspruch auf die abschlagsfreie Regelaltersrente mit 65.

Für die Geburtsjahrgänge 1947 bis 1958 verschiebt sich die Regelaltersgrenze um jeweils einen Monat nach hinten bis zum Alter von 66 Jahren (siehe Tabelle). 1952 Geborene erhalten die Regelaltersrente also mit 65 Jahren und sechs Monaten. Für die Jahrgänge 1959 bis 1964 steigt die Regelaltersgrenze um weitere zwei Monate pro Jahr bis zum Alter von 67.

Die eigene Regelaltersgrenze ist der Renteninformation zu entnehmen, die Pflichtversicherte jedes Jahr per Post von der Deutschen Rentenversicherung bekommen.