Expertentipps
Erfolgreich Geld anlegen, Steuern reduzieren und die Altersvorsorge optimieren: Lesen Sie unsere Tipps
Steuern
Das ganze Jahr über gibt es viele Möglichkeiten, Geld zu sparen. Oft müssen dabei allerdings Termine eingehalten werden. Mit diesem Fahrplan behalten Sie die wichtigsten Daten im Auge.
Julian Mayer
Funktion Finanzexperte
23. Januar 2026
Im Laufe des Jahres sollte man einige wichtige Termine im Auge behalten (siehe Tabelle unten).
Die Abgabefrist für die Steuererklärung für 2025 endet am Freitag, den 31. Juli 2026. Wer sich von einem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein unterstützen lässt, hat mehr Zeit.
Merkblatt
Bis zum 30. April 2026 kann auf diesem Wege noch die Steuererklärung für 2024 eingereicht werden und die Steuererklärung für 2025 ist erst am 2. März 2027 fällig. Aufgepasst, das ist viel früher als in den vergangenen Jahren, in denen man noch bis Juni oder Juli des Folgejahres Zeit hatte. Warten Sie aber nicht zu lange, wenn Sie eine Rückerstattung erwarten!
Tipp: Lassen Sie sich beraten, um 2026 Ihre Steuerlast zu senken, zum Beispiel im Rahmen der Altersvorsorge mit der Basisrente (Rürup-Rente).
2026 erhöhen viele Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge. Bei gesetzlichen Krankenversicherungen steigt der Zusatzbeitrag 2026 im Schnitt von 2,5 Prozent auf 2,9 Prozent.
Versicherte, deren Zusatzbeitrag steigt, haben ein Sonderkündigungsrecht. Die Kündigungsfrist beträgt zwei Monate zum Monatsende. Gilt also ab Januar 2026 der erhöhte Zusatzbeitrag, tritt die im Januar eingereichte Kündigung Ende März in Kraft. Versicherten bietet dies die Möglichkeit, sich eine neue Krankenkasse zu suchen, die bessere Konditionen oder bestimmte Zusatzleistungen bietet.
Private Krankenversicherungen rechnen 2026 im Durchschnitt mit Tariferhöhungen von 13 Prozent. Auch hier haben Versicherte bei einer Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht. Die Kündigungsfrist beträgt zwei Monate ab Erhalt der Änderungsmitteilung.
Auch bei KfZ-Versicherungen kann sich ein Vergleich lohnen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat 2026 5,9 Millionen Fahrzeuge in höhere Typenklassen eingestuft und 4,5 Millionen in niedrigere. Die Neubewertung führt dazu, dass die Kfz-Haftpflicht-Versicherung teurer bzw. günstiger werden kann. Ein Wechsel kann sofort bares Geld sparen.
Merkblatt
Bankkunden sollten 2026 die Gebühren für ihre Konten und Depots hinterfragen und vergleichen. Hohe Kosten gehen zulasten der Rendite und ein Wechsel ist einfach. Berücksichtigt man die Inflation, verliert das Vermögen auf dem Sparkonto beträchtlich an Wert. Sparer sollten daher Kontoguthaben reduzieren und bessere Alternativen für ihr Kapital finden.
Tipp: Nehmen Sie Ihre Geldanlagen und Ihre Anlagestrategie jedes Jahr neu unter die Lupe. Prüfen Sie, wie Sie Ihre Rendite optimieren und Gebühren sparen können. Unabhängige Experten können Ihnen helfen, passende Anlageformen zu finden. Beim VZ VermögensZentrum zum Beispiel können Sie ein Vermögensverwaltungsmandat abschließen. Ihr Berater stellt Ihnen dann ein Portfolio zusammen, das Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, und überwacht es laufend. Sie müssen sich dann um nichts mehr kümmern.
Geld, das länger nicht benötigt wird, kann für die Altersvorsorge genutzt werden. Ledige können 2026 bis zu 30.826 Euro in die Basisrente (Rürup-Rente) einzahlen und steuerlich geltend machen, Ehepaare mit 61.652 Euro das Doppelte. Die Einzahlung muss spätestens am Donnerstag, den 31. Dezember 2026, erfolgen. Einen neuen Vertrag sollte man spätestens Anfang Dezember abschließen.
Beiträge in die Deutsche Rentenversicherung, betriebliche Altersversorgung, berufsständische Versorgungswerke und in die Basisrente können als Altersvorsorgeaufwendungen steuerlich geltend gemacht werden. Bei der betrieblichen Altersversorgung können 2026 bis zu 8.112 Euro eingezahlt und abgesetzt werden.
Tipp zur Basisrente: Die Umsetzung geschieht häufig mit klassischen oder fondsgebundenen Rentenversicherungen. Dabei fallen häufig hohe Provisionen und Produktkosten an. Fließen die Beiträge hingegen in ein Wertpapier-Depot (zum Beispiel bei der "Basisrente mit ETFs"), fällt für den Wertzuwachs keine Abgeltungssteuer an. Das Kapital wird zu Rentenbeginn in eine lebenslange Rente umgewandelt. Diese muss zwar versteuert werden, aber der persönliche Steuersatz ist im Rentenalter in der Regel niedriger als im Erwerbsleben.
Haben Sie ausreichend fürs Alter vorgesorgt?
Lese-Tipp: In vielen Bereichen wird Finanzberatung immer wichtiger, zum Beispiel bei der Absicherung des Ehepartners, der Auswahl von Geldanlagen, bei der Altersvorsorge oder wichtigen Anlässen wie Hauskauf oder Heirat. Im Artikel "Finanzberatung finden" erfahren Sie alles Wichtige über Anbieter und Auswahlkriterien und erhalten eine Checkliste für die Finanzberatung.
Haben Sie Fragen? Die Expertinnen und Experten des VZ VermögensZentrums unterstützen Sie in allen Fragen zu Ruhestand, Geldanlagen, Altersvorsorge, Nachlass und Immobilien. Schreiben Sie an kontakt [at] vzde.com (kontakt[at]vzde[dot]com) oder vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenfreies Beratungsgespräch im VZ in Ihrer Nähe.
Merkblatt
Möchten Sie mehr aus Ihrem Vermögen machen? Im kostenfreien Merkblatt erfahren Sie, worauf Sie bei Geldanlagen achten sollten und wie Sie die häufigsten Fehler vermeiden können.