Geldanlagen

Lassen Sie nicht zu, dass die Inflation Ihr Vermögen gefährdet

Die Teuerung wird zu einem hartnäckigen Problem. Wer als Sparer oder Anleger keine Maßnahmen ergreift, die den Verlust der Kaufkraft begrenzen, handelt fahrlässig.

Michael Ausfelder

Analyst
Aktualisiert am
08. November 2022

Sparer und Anleger sollten sich nicht täuschen lassen: Der Anstieg der deutschen Verbraucherpreise geht weiter. Die Inflationsrate betrug 10,4 Prozent im Oktober und 10,0 Prozent im September. Die Inflation entwickelt sich zu einem hartnäckigen Problem in diesem Land.

Die steigenden Preise sind ärgerlich. Im Vergleich zu dem Wertverlust, den Ihr Vermögen durch die Inflation erleidet, fallen sie aber oftmals gar nicht so stark ins Gewicht. Zwar gibt es bei Banken mittlerweile wieder positive Zinsen für Tages- oder Festgeld. Doch die sind in aller Regel äußerst bescheiden. Wer beispielsweise 100.000 Euro für 0,5 Prozent Jahreszins auf dem Festgeldkonto deponiert, der erleidet bei einer Inflationsrate von 8 Prozent einen Verlust an Kaufkraft in Höhe von 7.500 Euro pro Jahr.

Merkblatt

Niedrige Zinsen: Das Vermögen vor steigender Inflation schützen

Niedrigzinsen machen es Sparern und Anlegern schwer Vermögen aufzubauen.

Auch "nur" 4 Prozent Inflation wären dauerhaft sehr schmerzhaft

Nun wollen wir natürlich nicht gleich den Teufel an die Wand malen. Die meisten Ökonomen rechnen damit, dass die Inflation nicht dauerhaft so hoch bleiben wird. Sie gehen für die nächsten Jahre im Schnitt von einem Anstieg der Verbraucherpreise um rund 4 Prozent pro Jahr aus.

Einem Sparer mit einem zu 0,5 Prozent Zinsen angelegten Vermögen von 100.000 Euro würde eine Inflationsrate von 4 Prozent einen Kaufkraftverlust von 3.500 Euro bescheren – und zwar Jahr für Jahr. Wie lange es dauern wird, bis sich die Inflation wieder der Zielmarke der Europäischen Zentralbank von rund 2 Prozent nähert, kann heute niemand sicher beantworten.

Wenn Sie sich in einer ähnlichen Situation befinden wie der Verbraucher in unserem Beispiel, dann haben Sie unmittelbaren Handlungsbedarf. Denn an jedem Tag, den Sie untätig bleiben, verschenken Sie bares Geld.

Um Aktien kommen Sie nicht herum, wenn Sie Ihr Vermögen erhalten wollen

Was also ist zu tun? Der Teil Ihres Vermögens, den Sie nicht kurz- und mittelfristig für Konsumzwecke oder absehbare Ausgaben benötigen, sollte so angelegt werden, dass die Erträge zumindest den Inflationsverlust kompensieren. Und das kann Ihnen nur gelingen, wenn Sie auch in Aktien investieren. Denn in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass sich mit Aktien unter allen Anlageklassen, die Privatanlegern zur Verfügung stehen, langfristig die höchsten Erträge erzielen lassen.

An einen vertrauenswürdigen Partner wenden

Das hat natürlich seinen Preis: Ein Engagement am Aktienmarkt ist immer auch mit Schwankungs- und Verlustrisiken verbunden. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich für die Anlage am Kapitalmarkt an einen vertrauenswürdigen Partner wenden, der eine individuelle Lösung findet, die zu Ihnen passt und mit der Sie weiter ruhig schlafen können.

Tipp: Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch mit einem Berater in einem VZ VermögensZentrum in Ihrer Nähe. Lassen Sie sich aufzeigen, in welcher Form auch Sie von den Chancen profitieren können, die der Aktienmarkt bietet, ohne dabei die Risiken außer Acht zu lassen.