Geldanlagen

ETF-Sparplan: Rendite dank Steuerbonus aufbessern

Was ist noch effizienter als ETF-Sparen? Ein staatlich geförderter ETF-Sparplan, mit dem man zusätzlich kräftig Steuern spart. Das kommt dem Sparergebnis zugute und eignet sich deshalb perfekt für die Altersvorsorge. Ein Vergleich zeigt, wie viel mehr Kapital man am Ende damit aufbaut.

Julian Mayer

Finanzexperte

Immer mehr Menschen nutzen ETF-Sparpläne, um ohne viel Aufwand regelmäßig Geld für das Alter zurückzulegen. ETFs sind börsengehandelte Indexfonds, die die Rendite des ihm zugrundeliegenden Index abbilden, zum Beispiel den DAX oder den MSCI World.

Merkblatt

Mit einem ETF-Sparplan günstig ein Vermögen aufbauen

Sparkonten sind bei niedrigen Zinsen ein Verlustgeschäft. Fondssparpläne sind keine gute Alternative, denn hohe Gebühren zehren an der Rendite.

ETFs sind günstig und bieten eine breite Risikostreuung. Ihre Zusammensetzung ist transparent und die Gelder sind selbst bei einem Konkurs des Anbieters gesichert. Der Wert des Guthabens kann zwar schwanken und Wertpapiere unterliegen grundsätzlich Verlustrisiken. Doch langfristig werden Anleger mit ETFs in der Regel mit einer viel höheren Rendite als beim Sparkonto belohnt.

Noch viel besser ist das Endresultat, wenn die Sparbeiträge nicht aus dem Nettoeinkommen, sondern aus dem Bruttoeinkommen in den ETF-Sparplan fließen. Das zeigt das Beispiel in der Tabelle:

Ein Anleger zahlt 5.765 Euro pro Jahr in einen ETF-Sparplan ein. Bei einer angenommenen Rendite von 4,5 Prozent pro Jahr (nach Kosten) beträgt sein Alterskapital nach 20 Jahren 173.859 Euro. Zu den Einzahlungen von in Summe 115.300 Euro sind 58.559 Euro an Kapitalerträgen obendrauf gekommen.

Fast doppelt so viel ansparen könnte er mit einem ETF-Sparplan mit Steuervorteil. Bei einem Einkommenssteuersatz von 30 Prozent käme zu der Einzahlung von 5.765 Euro pro Jahr noch ein Steuerzuschuss von 4.175 Euro hinzu. Der Anlagebetrag pro Jahr steigt damit von 5.765 Euro auf 9.940 Euro. Dank des Zinseszinseffekts ist das Alterskapitel nach 20 Jahren auf 334.300 Euro angewachsen.

Im Ruhestand zahlt sich der Anleger von dem aufgebauten Vermögen eine Zusatzrente aus. Vorausgesetzt das Kapital erwirtschaftet auch im Ruhestand eine Rendite von 4,5 Prozent pro Jahr kann der Anleger beim ETF-Sparplan ohne Steuervorteil jedes Jahr 7.823 Euro entnehmen. Beim ETF-Sparplan mit Steuervorteil hat er mit 10.531 Euro pro Jahr bei einem angenommenen Steuersatz von 30 Prozent gut ein Drittel mehr zur Verfügung.

Weitere Informationen

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