Private Altersvorsorge

Die Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen

Viele Menschen blicken mit Sorge auf ihre finanzielle Absicherung im Ruhestand. Doch sie unternehmen nichts, um das zu ändern. Machen Sie es besser!

Andreas Limoser
Ruhestandsexperte
Publiziert am
22. Dezember 2023

Beim Thema Altersvorsorge scheinen viele Deutsche zu kapitulieren: Einerseits befürchtet fast die Hälfte der Bundesbürger, die noch nicht im Ruhestand sind, im Alter finanziell schlecht aufgestellt zu sein. Andererseits hat bislang nur gut jeder Dritte etwas dagegen getan und sich ernsthaft mit dem Thema Altersvorsorge befasst. Das geht aus einer Umfrage des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) aus dem Frühjahr 2023 hervor. Damit haben sich die Erwartungen im Vergleich zur letzten BdB-Umfrage von 2020 deutlich verschlechtert.

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Selbst bei den über 50-Jährigen, die in absehbarer Zeit in Rente gehen, haben sich viele noch nicht mit dem Thema beschäftigt: 4 von 10 Befragten aus dieser Altersgruppe kennen noch nicht einmal die ungefähre Höhe ihres späteren Alterseinkommens. Eine Mehrheit der Befragten wünscht sich eine stärkere staatliche Förderung der Altersvorsorge. Hier dürfte auch viel Unwissenheit vorherrschen.

Machen Sie es besser! Denn es ist ganz einfach. Es gibt nämlich durchaus Instrumente, mit denen der Staat Bürger, die ihre Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen, kräftig unterstützt. Wussten Sie zum Beispiel, dass Sie beispielsweise mit der Basisrente (Rüruprente) als Lediger 2024 Altersvorsorge-Aufwendungen von bis zu 27.565 Euro in voller Höhe von der Steuer absetzen können? Für Ehepaare gilt gemeinsam sogar das Doppelte (55,130 Euro).

Maximieren Sie ihre Steuerersparnis und investieren Sie im Rahmen der Basisrente in einen ETF-Sparplan. Selbständige und Unternehmer können den Maximalbeitrag einzahlen, gut verdienende Angestellte rund 10.000 Euro pro Jahr.

Ein weiterer Vorteil: Bei der Basisrente mit Wertpapieren fällt keine Kapitalertragssteuer auf die Erträge an. Dividenden, Zinsen und Kurszuwächse sind steuerfrei. Erst die späteren Rentenzahlungen unterliegen dann der Einkommensteuer. Zu diesem Zeitpunkt ist dann aber der persönliche Steuersatz in aller Regel deutlich niedriger.

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Wie die Basisrente (Rüruprente) mit Wertpapieren genau funktioniert, lesen Sie im kostenfreien Merkblatt: "Basisrente mit ETFs". Oder sprechen Sie mit den Expertinnen und Experten des VZ VermögensZentrums im Rahmen eines kostenlosen und unverbindlichen Erstgesprächs im VZ in Ihrer Nähe

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