Was ist der Unterschied zwischen aktiven und passiven ETFs?

ETFs haben das Ziel, die Rendite ihres Vergleichsindexes so gut wie möglich nachzubilden. In der Regel sind sie passive Fonds. Doch es gibt auch aktive ETFs, die aktiv gemanaged werden und deshalb wesentlich teurer sind. 

Exchange-Traded Funds (ETFs) sind Investmentfonds, die die gleiche Rendite erwirtschaften wollen wie ihr Vergleichsindex, zum Beispiel den DAX oder den EuroStoxx50. Da dies ohne Fondsmanagement geschieht, sind ETFs passiv und daher besonders günstig.

Seit geraumer Zeit gibt es aber auch aktive ETFs. Wie herkömmliche Investmentfonds werden sie von Fondsmanagern bewirtschaftet. Diese Fondsmanager haben das Ziel, die Indexrendite zu übertreffen und eine Mehrrendite zu erreichen. Damit geht das Risiko einher, dass sie die Indexrendite verpassen.

Aktive ETFs haben höhere Gebühren, was die Rendite schmälert. Auch sind die Ansätze für die Titelwahl – Bewertungen der Unternehmen und die Trends, also das Verhalten der Investoren – für Anleger zum Teil nur schwer nachvollziehbar.

Aktive ETFs sollten daher nur in Märkten zum Einsatz kommen, in denen es keine passiven ETFs gibt und die attraktive Renditechancen bieten, zum Beispiel in Schwellenländern.

 

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