Erben & Vererben

Wertpapiere verschenken: So sparen Erben dabei Steuern

Mit Nießbrauch kann man sowohl Immobilien als auch Wertpapiere steuergünstig an Nachkommen übertragen. Welcher Weg ist der bessere?

Dr. Tatjana Rosendorfer
Nachlassexpertin
Publiziert am
05. Juni 2024

Auch bei Wertpapieren ist der Nießbrauch ein probates Mittel, um Steuern zu sparen. Viele kennen den Nießbrauch nur von der Übertragung von Immobilien: Wer eine vermietete Immobilie zu Lebzeiten an die nächste Generation weitergibt, kann den Nießbrauch behalten.

Merkblatt

Schenkung: Steuern sparen mit dem VZ Nießbrauchdepot

Das VZ Nießbrauchdepot ist eine Lösung für Erblasser, die Vermögen steuergünstig an ihre Nachkommen weitergeben möchten.

Der Nießbrauch sichert dem Schenkenden regelmäßige Einkünfte, weil er weiterhin die Mieten erhält. Zudem reduziert der Nießbrauch den Wert der Schenkung und verringert damit die Schenkungssteuer. Diese Vorteile kann man auch mit einem Wertpapierdepot nutzen. Der Schenkende erhält weiterhin Zinsen und Dividenden, was den Wert der Schenkung und die Schenkungssteuer reduziert. 

Es gibt jedoch einige wichtige Unterschiede zwischen diesen beiden Formen des Nießbrauchs (siehe Tabelle unten):

Steuern

Für Zinsen und Dividenden fallen pauschal 25 Prozent Steuern an (zzgl. Solidaritätszuschlag). Für Mieterträge zahlen viele die Spitzensteuer von 42 Prozent (zzgl. Solidaritätszuschlag).

Sicherheit

Das Risiko von Zahlungsausfällen ist bei Wertpapieren gering, wenn die Investitionen breit über viele Branchen und Regionen diversifiziert sind. Bei Immobilien besteht die Gefahr von Mietausfällen.

Rendite/Aufwand

Mit Wertpapieren sind langfristig Renditen von über 5 Prozent pro Jahr möglich – und das fast ohne Aufwand, wenn man zum Beispiel einen Vermögensverwalter beauftragt. Bei Immobilien sind in deutschen Metropolen 2 bis 3 Prozent Rendite vor Steuern realistisch. Hinzu kommt viel Aufwand für Verwaltung und Instandhaltung.

Flexibilität

Ein schlecht aufgestelltes Depot kann problemlos umstrukturiert werden. Ist der Standort einer Immobilie ungünstig, besteht das Risiko von Wertverlusten. Dieses Risiko lässt sich nicht einfach beheben.

Schenkung: Steuern sparen mit dem VZ Nießbrauchdepot

Mit dem VZ Nießbrauchdepot können Sie Vermögen steuergünstig an Ihre Nachkommen weitergeben. Sie als Schenkender richten Depots für Ihre Kinder oder Enkel ein. Dahin übertragen Sie vorhandene Wertpapiere oder Sie bauen gemeinsam mit dem VZ VermögensZentrum ein oder mehrere Wertpapierdepots auf. Diese Depots werden den Kindern gegen Nießbrauch übertragen. Die Erträge aus den Depots, also vor allem Zinsen und Dividenden, werden an Sie ausgezahlt. Die VZ-Experten unterstützen Sie dabei, Ihr Nießbrauchdepot beim VZ einzurichten, und überwachen es laufend.

Mehr erfahren Sie auf dieser Website und im kostenfreien Merkblatt "Schenkung: Steuern sparen mit dem VZ Nießbrauchdepot". 

Weitere Informationen

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Sie Ihr Vermögen am besten an die nächste Generation übertragen? Bestellen Sie das kostenfreie Merkblatt "Schenkung zu Lebzeiten: Vermögen steueroptimiert weitergeben". 

Haben Sie Fragen? Schreiben Sie an kontakt [at] vzde.com (kontakt[at]vzde[dot]com) oder vereinbaren Sie ein unverbindliches und kostenfreies Gespräch im VZ in Ihrer Nähe.

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