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Geldanlagen
Die Zinsen für Immobilienkredite sind stark gestiegen. Damit wird es für Anleger schwieriger, mit vermieteten Objekten Geld zu verdienen.
Julian Mayer
Funktion Ruhestandsexperte
20. März 2026
Immobilien als Kapitalanlage sind keine Selbstläufer. Laut dem Verband Haus & Grund erzielen nur 52 Prozent der privaten Vermieter in Deutschland einen Gewinn.
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Bei 32 Prozent sind die Einnahmen nur kostendeckend. 13 Prozent erleiden sogar Verluste. Dennoch glauben viele, dass man mit Immobilien hohe Renditen erzielen kann – vor allem, wenn man wenig Eigenkapital einsetzt und den Großteil des Kaufpreises mit einem Bankkredit finanziert. Sie hoffen auf einen Hebeleffekt, der die Rendite des Eigenkapitals steigern soll. In der Niedrigzinsphase hat diese Strategie oft funktioniert.
Mittlerweile übersteigen die Kosten für neue Darlehen aber oft die Mieteinnahmen. Das Beispiel in der Tabelle unten illustriert, wie sich der Hebeleffekt dadurch negativ auf die Rendite auswirkt. Gekauft wird eine Wohnung in München für rund 1 Million Euro. Mit 2,29 Prozent vor Kosten ist die Mietrendite schon mager. Wird das Objekt zu 75 Prozent fremdfinanziert, ergibt sich noch eine Eigenkapitalrendite von 1,27 Prozent. Ohne Steuererstattung auf die Zinskosten wäre sie sogar negativ. Tipp: Vertrauen Sie nicht darauf, dass die Wertsteigerung Ihrer Immobilie die magere Rendite ausgleichen wird. Die Rendite muss von Anfang an stimmen, damit sich die Investition rechnet.
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