Alles beginne mit der Frage, ob man mehr sparen könne. „Wer etwas erreichen will, der braucht einen disziplinierten Plan, muss den durchhalten – und wenn er jetzt noch eine Schippe drauflegen will, dann muss er eben noch mehr sparen“, sagt Michael Huber, CEO des VZ Vermögenszentrums in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. „Erst mal macht man einen Plan. Die wenigsten haben vorher schon einen guten Überblick über ihr Geld.“
Huber rät dazu, sich zunächst einen grundlegenden Überblick über die eigenen Ausgaben zu verschaffen. Dabei sollte man zwei Dinge bedenken: Zum einen, welche Kosten weiterhin anfallen, wenn man eines Tages nicht mehr arbeitet. In vielen Fällen reduzieren sich die privaten Ausgaben dann spürbar. Berufsbezogene Anschaffungen wie spezielle Kleidung spielen vielleicht keine große Rolle, doch möglicherweise wäre das Auto nicht mehr nötig – oder ein Umzug würde infrage kommen, bei dem die Wohnkosten am neuen Ort deutlich niedriger ausfallen.
Viele Menschen streben heute nach mehr und fühlen sich unter großen Zeitdruck gesetzt. Sie wollen ihre Ziele früher erreichen und fordern deshalb deutlich höhere Renditen. Manche entwickeln sogar eigene KI‑Agenten, die für sie an der Börse spekulieren. „Das wäre bei mir eher auf der Warnliste“, betont Huber. „Ich fürchte, man muss auch in diesem Zeitalter noch selbst sparen.“
Den vollständigen Artikel können Sie in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 1. März 2026.