Schmalere Rentenbasis
Wer mit 63 statt mit 67 aus dem Erwerbsleben aussteigt, zahlt 4 Jahre weniger lang in die Rentenkasse ein. Weil die Rentenbasis deutlich schmaler ist, fällt auch die Rente erheblich kleiner aus.
Die Inflation einkalkulieren
Was das bedeutet, zeigt das Beispiel in der Tabelle: Ein Angestellter mit 10.000 Euro Gehalt möchte seine Rente 4 Jahre früher beziehen. Statt 3.059 Euro pro Monat bekäme er 2.339 Euro. Das sind 23,5 Prozent oder 720 Euro weniger – und das ein Leben lang.
Auch wenn die Einbußen hoch sind, muss die Frührente kein Wunschtraum bleiben. Wer sich früh damit auseinandersetzt und einen soliden Plan erarbeitet, hat die besten Chancen, sich den Wunsch zu erfüllen.
Tipp: Verschaffen Sie sich einen Überblick über alle finanziellen Mittel, die Ihnen im Ruhestand zur Verfügung stehen. Berechnen Sie anschließend, welche Erträge Sie daraus erzielen können, um Ihre Rente aufzubessern. Ermitteln Sie dann, wie viel Kapital Ihnen noch fehlt, um die Einkommenslücke bis zur Regelaltersgrenze von 67 zu schließen. Kalkulieren Sie die Inflation mit ein: Rechnen Sie mit mindestens 2 Prozent Teuerung pro Jahr. Anschließend gilt es, die Zeit bis zum Renteneintritt zu nutzen, um das fehlende Kapital aufzubauen.
Bestellen Sie das Merkblatt, oder lassen Sie sich im VZ VermögensZentrum beraten. Auf Wunsch erhalten Sie eine Finanzplanung mit Tipps, wie Sie das fehlende Kapital effizient aufbauen.