Erbschaftssteuer Steuerklasse: Das sollten Sie wissen

Erben & Vererben

Nachlassplanerin Dr. Tatjana Rosendorfer vom VZ VermögensZentrum erklärt die drei Steuerklassen bei der Erbschaftssteuer. Sie hängen vom Verwandtschaftsgrad zwischen Erblassern und Erben ab. Je enger der Verwandtschaftsgrad ist, desto niedriger sind die Steuersätze und desto höher sind die Freibeträge.

Veröffentlicht am 15. Juli 2026

Das erfahren Sie im Video: Die 3 wichtigsten Erkenntnisse zu Steuerklassen bei der Erbschaftssteuer

  1. Die Erbschaftssteuer richtet sich nach Verwandtschaft und Nachlassvermögen: Entscheidend sind zwei Faktoren – wie eng man mit dem Erblasser verwandt ist und wie hoch der Wert des Nachlasses ist.
  2. Bei der Erbschaftssteuer gibt es drei Steuerklassen: Ehepartner, Kinder und Enkel gehören zur Steuerklasse 1. Sie profitieren von hohen Freibeträgen sowie vergleichsweise niedrigen Steuersätzen. In den Steuerklassen 2 und 3 sinken die Freibeträge auf 20.000 Euro, während die Steuersätze deutlich steigen.
  3. Nachlassplanung kann Steuern sparen. Denn wer frühzeitig seine Vermögensnachfolge plant, kann dadurch unnötig hohe Steuerlasten im Erbfall vermeiden.

Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem kostenfreien Merkblatt " Erbschaftssteuer sparen: Das müssen Erblasser und Erben wissen"