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Geldanlagen
Ob Sie sparen oder anlegen: Wie entwickelt sich Ihr Vermögen, wenn Sie mit einer Einmalzahlung oder regelmäßig Geld anlegen? Wie wirkt sich der Zinseszins auf Ihre Rendite aus? Und was können Sie sich vom Ersparten inflationsbereinigt leisten? Nutzen Sie den Sparrechner und berechnen Sie die Entwicklung Ihrer Anlagewerte.
Der Sparrechner zeigt Ihnen, wie sich Ihr Vermögen entwickelt, wenn Sie regelmäßig sparen oder eine Einmalzahlung tätigen. Dafür müssen Sie lediglich fünf Angaben machen: Ihr Anfangskapital bzw. die erste Einzahlung, den Einzahlungsrhythmus (zum Beispiel monatlich oder vierteljährlich), die Laufzeit, die erwartete Rendite (Zinssatz) und die Inflationserwartung. Ihre Angaben bleiben anonym und werden nicht gespeichert.
Mit einem Klick sehen Sie, wie sich Ihr Vermögen während der gewählten Laufzeit entwickeln wird. Der Sparrechner zeigt Ihnen die Summe Ihrer Einzahlungen sowie den Zuwachs durch die Anlagenrendite und den Zinseszins. Sie sehen Ihren Vermögensstand am Ende der Laufzeit und den Wert Ihres Vermögens unter Berücksichtigung der Inflation.
Sie können bis zu drei weitere Anlagerenditen eingeben und erhalten einen Vergleich in Form einer Tabelle. Die Tabelle zeigt, wie sich Ihr Vermögen bei der jeweiligen Rendite entwickeln würde. Die Ergebnisse können Sie sich anschaulich als Grafik anzeigen lassen.
Tragen Sie als Anfangskapital die Summe ein, die Sie anlegen möchten. Das Startkapital für Ihre Geldanlage kann Erspartes sein, das auf dem Konto liegt und renditestärker angelegt werden soll. Häufig sind es größere Zuflüsse, die den Start für den Vermögensaufbau unterstützen, wie zum Beispiel die Auszahlung einer Lebensversicherung, eine Erbschaft, eine Schenkung oder eine Abfindung. Das Anfangskapital kann eine einmalige Einzahlung sein oder die erste Einzahlung von vielen.
Beim Vermögensaufbau können Sie zwischen einer einmaligen Einzahlung und regelmäßigen Einzahlungen wählen. Welcher Betrag der richtige ist, hängt von Ihren Zielen und Ihrer finanziellen Situation ab.
Möchten Sie nur einen bestimmten Betrag investieren, wählen Sie im Sparrechner beim Einzahlungsrhythmus "keine Einzahlungen".
Viele Sparerinnen und Sparer möchten regelmäßig Geld auf die Seite legen. Meist soll monatlich vom Gehalt ein bestimmter Betrag in die gewählte Sparform fließen. In dem Fall wählen Sie "monatlich" und tragen Sie die Sparrate ein.
Wer beispielsweise Boni, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld sparen möchte, wählt als Einzahlungsrhythmus "jährlich" aus und trägt den Gesamtbetrag ein. Weitere mögliche Einzahlungsfrequenzen sind vierteljährlich und halbjährlich.
Wie lange Sie sparen sollten, hängt von Ihren Zielen ab. Wer mit 50 Jahren beginnt und mit 67 in Rente gehen möchte, hat eine Sparphase von 17 Jahren. Wer bereits mit 55 in Frührente gehen will und mit 30 startet, spart 25 Jahre lang.
Je länger die Sparphase, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt. Der Sparrechner zeigt, wie viel Zinsen Ihr Anlagekapital während der gewählten Laufzeit erwirtschaftet und welchen zusätzlichen Beitrag der Zinseszins leistet. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Zinserträge in der Anlage verbleiben und nicht entnommen werden.
Die Renditeerwartung hängt von der Geldanlage ab. Bei Tages- und Festgeld kann sie 1,5 bis 3,5 Prozent pro Jahr betragen (vor Steuern). Bei Anleihen sind 2,0 bis 4,5 Prozent realistisch. Für den langfristigen Vermögensaufbau sind Aktien und ETFs ideal. Diese haben in der Vergangenheit oft 6 bis 8 Prozent Rendite pro Jahr erzielt, allerdings sind deutliche Kursschwankungen möglich.
Mit dem Sparrechner können Sie verschiedene Renditen vergleichen. In der Ergebnisanzeige klicken Sie neben "Zinssatz/Renditeerwartung p.a." auf "Vergleich". Dort können Sie drei weitere Zinssätze eingeben und erhalten eine übersichtliche Vergleichstabelle.
Für die langfristige Finanz- und Vorsorgeplanung sollte im Durchschnitt mit einer Inflationsrate von 2 bis 2,5 Prozent pro Jahr gerechnet werden. Die Europäische Zentralbank strebt langfristig einen Wert von 2,0 Prozent an. Die vergangenen Jahre haben jedoch gezeigt, dass die Inflation zeitweise deutlich höher sein kann.
Die Inflation ist wichtig, weil das Vermögen dadurch langfristig an Kaufkraft verliert. Zum Beispiel sind 500.000 Euro bei einer Inflation von 2,0 Prozent in 10 Jahren noch rund 410.000 Euro wert (ein Minus von 18 Prozent). In 10 Jahren braucht man 610.000 Euro, um den aktuellen Gegenwert zu bekommen.
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Unser Merkblatt zeigt die wichtigsten Punkte, um ETFs gezielt auszuwählen und langfristig sinnvoll zu nutzen – damit Sie im wachsenden und komplexen ETF‑Angebot den Überblick behalten.