Expertentipps
Erfolgreich Geld anlegen, Steuern reduzieren und die Altersvorsorge optimieren: Lesen Sie unsere Tipps
Geldanlagen
Viele Anleger haben ungeeignete und kostspielige Wertpapiere in ihren Depots. Finden Sie heraus, ob das auch auf Sie zutrifft, und was Sie dann tun können.
Daniel Schneider
Funktion Finanzexperte
14. Januar 2026
Viele Anlegerinnen und Anleger haben Wertpapiere in ihren Depots, die für sie ungeeignet sind. Dazu kommt, dass viele dieser Papiere sehr teuer sind.
Das geht aus der Auswertung von rund 2.500 Depots von Bankkunden hervor, die das VZ VermögensZentrum seit Anfang 2020 durchgeführt hat. Viele Anleger wissen gar nicht, dass sie solche Papiere im Depot haben, denn die Initiative zum Kauf geht oft von ihrer Hausbank aus. Bankberater empfehlen diese Wertpapiere häufig nur deshalb, weil die Bank daran gut verdient. Die Auswertung zeigt Erstaunliches:
In bestimmten Ländern und Regionen kann es sinnvoll sein, aktive Fonds einzusetzen, die Kosten sind jedoch vergleichsweise hoch: Pro Jahr fallen oft 1,5 Prozent oder mehr an. Hinzu kommt manchmal noch eine Erfolgsprovision (Performance Fee). Einige sehr teure Fonds kommen auf eine Gesamtkostenquote (TER) von fast 10 Prozent pro Jahr (Tabelle unten). Darunter leidet die Rendite erheblich.
Mischfonds: Bei dieser besonderen Form von aktiven Fonds können die Fondsmanager die Aktienquote flexibel variieren. Rechnen sie etwa mit fallenden Kursen, können sie Aktien im großen Stil verkaufen. Steigen die Kurse dann trotzdem, bedeutete das für die Anleger: Außer Spesen nichts gewesen.
Während die Renditen nicht überzeugen, sind die Gebühren in der Regel höher als die von ETFs. Zudem gibt es Kündigungsfristen, was sie unflexibel macht. Und wenn der Markt für Gewerbeimmobilien kriselt, drohen Verluste.
Zertifikate: Diese Finanzprodukte sind komplex, schwer zu durchschauen und teuer. Geht der Emittent Pleite, droht ein Totalverlust. Dazu kommen häufig versteckte Kosten.
Ist Ihr Geld optimal investiert?
Das sind aktive Fonds, die in andere aktive Fonds investieren. Für die Anleger entstehen doppelte Kosten, während der Nutzen zweifelhaft ist.
Tipp: Prüfen Sie, ob Ihr Depot solche Produkte enthält. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie unabhängige Experten. In vielen Fällen sind ETFs eine sinnvolle Alternative, auch weil sie kostengünstiger sind: Die meisten ETFs kosten nur 0,1 bis 0,5 Prozent im Jahr. Eine Beratung kann auch im Rahmen eines kostenfreien Depot-Checks stattfinden.
Bestellen Sie das Merkblatt, oder vereinbaren Sie ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch in einem VZ VermögensZentrum in Ihrer Nähe.
Merkblatt