Ruhestand

Ex-Kanzlerin Merkel hat finanziell ausgesorgt. Sie auch?

Angela Merkel ist jetzt Rentnerin. Um ihren Wohlstand im Alter muss sich die Ex-Kanzlerin aber wohl keine Sorgen machen. Schließlich wird die 67-Jährige eine üppige Pension erhalten. Doch dieses Privileg genießen die wenigsten Bundesbürger. Sie müssen deshalb dringend etwas für ihre Altersvorsorge tun.

Nicole Negru

Finanzexpertin

Als Bundeskanzlerin hat Angela Merkel gut verdient. Inklusive aller Zuschläge bezog sie monatlich ein Gehalt von rund 35.000 Euro. Jetzt geht sie in Rente. Den Zeitpunkt hat sie gut gewählt. Merkel ist 67 Jahre alt, sie hat also das gesetzliche Rentenalter erreicht. Dem Bund der Steuerzahler zufolge kann sie mit einer monatlichen Pension von 15.000 Euro rechnen. Das ist zwar deutlich weniger als die Hälfte ihres Kanzlergehalts, aber immer noch eine üppige Summe. 

Merkblatt

Kapitalaufbau für den Ruhestand

Möchten Sie Ihren Lebensstandard im Ruhestand beibehalten? Dann müssen Sie Ihre Einkommenslücke aus Ihrem Vermögen schließen.

Die gesetzliche Rente reicht nicht

Um Angela Merkel wird man sich deshalb keine großen Sorgen machen müssen. Doch die meisten Bundesbürger werden ihren Lebensstandard kaum halten können, wenn sie im Alter auf mehr als die Hälfte ihres letzten Einkommens verzichten müssen. 

Dieses Schicksal droht nicht nur Normalverdienern, sondern auch leitenden Angestellten oder Freiberuflern – sofern sie nicht privat für das Alter vorsorgen. Denn die gesetzliche Rente wird in Zukunft nur noch einen Bruchteil ihres Einkommens ersetzen.

Rentenlücke und Kapitalbedarf ermitteln

Wichtig ist es deshalb, zunächst einmal zu ermitteln, wie hoch die Rentenlücke im Alter sein wird. Dazu ist eine detaillierte Aufstellung der voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben im Ruhestand nötig. Aus der Differenz ergibt sich die Rentenlücke. Eine belastbare Budgetplanung berücksichtigt darüber hinaus die Inflation.

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Den fehlenden Betrag intelligent ansparen

Ist die Einkommenslücke ermittelt, muss berechnet werden, wie viel Kapital benötigt wird, um diese Lücke zu schließen. Der Betrag hängt unter anderem vom Beginn des Ruhestandes, von der persönlichen Lebenserwartung und der Verzinsung des Vorsorgekapitals im Ruhestand ab. Letztere wiederum hängt von der Anlageform ab: Ein hoher Aktienanteil zum Beispiel verspricht höhere Renditen, ist allerdings auch mit entsprechend hohen Risiken verbunden. Anschließend wird ermittelt, wie viel Kapital bereits vorhanden ist. Daraus errechnet sich die Sparrate und die Spardauer, um den fehlenden Betrag anzusparen.

Tipp: Wenden Sie sich an einen unabhängigen Vermögensverwalter wie das VZ VermögensZentrum, um zu erfahren, wie Sie sinnvoll für das Alter vorsorgen können. Er zeigt Ihnen auch Wege auf, wie Sie dabei überdies in erheblichem Maße Steuern sparen können.