Vorsorgelücken gefährden die finanzielle Sicherheit

So gut wie jeder hat Vorsorgelücken, ist also im Alter und bei Krankheit oder Unfall finanziell nur unzureichend abgesichert. Vorsorgelücken können dazu führen, dass sich der Lebensunterhalt im Risikofall nicht mehr finanzieren lässt.

Vor allem bei Invalidität und Tod sind viele Erwerbstätige unterversichert, mit schwerwiegenden finanziellen Folgen für die Hinterbliebenen. Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt Witwern bzw. Witwen nur 55 bis 60 Prozent der Rente des Verstorbenen. Ist der Ehepartner vor dem 65. Geburtstag gestorben, wird die Hinterbliebenenrente zudem noch um einen Abschlag gekürzt. Dies bedeutet einen spürbaren Einschnitt in das Haushaltsbudget.

Hinterlässt der Verstorbene Kinder, Stiefkinder, Pflegekinder und in seinem Haushalt lebende Enkel und Geschwister, bekommen die eine Waisenrente. Die Halbwaisenrente beträgt 10 Prozent, die Vollwaisenrente 20 Prozent der Rente des verstorbenen Elternteils beziehungsweise der Eltern.

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