Leibrente: Eine sichere Rente bis ans Lebensende

Leibrenten-Versicherte erhalten als Gegenleistung für einen meist einmaligen Betrag von der Versicherungsgesellschaft eine lebenslange Rente.

Leibrenten eignen sich in erster Linie für Personen, die sich mit ihren Ersparnissen für die Zeit nach der Pensionierung zusätzlich zu ihren gesetzlichen und betrieblichen Renten ein lebenslanges Zusatzeinkommen sichern wollen.

Ein Teil der Rente ist vertraglich garantiert. Sie wird erhöht um die Überschüsse, die die Versicherung mit dem Versicherungskapital erwirtschaftet. Diese sogenannte Überschussbeteiligung nimmt über die Jahre ab und kann auf null sinken. Allgemein gilt: Je älter die versicherte Person beim Abschluss ist, desto höher ist die Rente.

Das sind die wichtigsten Varianten der Leibrente:

  • Sofort beginnende oder aufgeschobene Leibrenten
  • Leibrenten mit oder ohne Rückgewähr: Stirbt der Rentenempfänger, bevor das Kapital der Leibrentenversicherung vollständig aufgebraucht ist, wird das Restkapital an die Erben ausbezahlt.
  • Leibrenten mit oder ohne Rentenübergang auf andere Personen: Stirbt der Rentenempfänger, wird die Rente stattdessen weiter an seine Erben ausgezahlt.

Die Rentenzahlungen müssen als Einkommen versteuert werden.

Checkliste Leibrente

  • Bei einigen Gesellschaften können Sie eine Leibrente mit konstanter, abnehmender oder steigender Rentenhöhe wählen – je nach Ihrem Bedürfnis.
  • Abschlüsse in Zeiten hoher Zinsen ergeben höhere garantierte Renten als Abschlüsse in Niedrigzinsperioden. Das hängt mit dem technischen Zinssatz zusammen.
  • Bei Leibrentenversicherungen fällt in der Regel eine Abschluss-Provision für den Vermittler an. Informieren Sie sich über die genaue Höhe.
  • Je älter Sie beim Beginn der Rentenzahlungen sind, desto höher fällt die Rente aus. Finanziell interessant sind Leibrenten erst etwa ab 75 Jahren.
  • Die Leibrente ist nur eine der vielen Möglichkeiten, das Ersparte im Alter sinnvoll einzusetzen. Prüfen Sie auch Alternativen.

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