Die Vorsorge von Selbstständigen und Unternehmen

Viele Selbständige versäumen es, sich frühzeitig und ausreichend um ihre Altersvorsorge zu kümmern.  

Selbständige und Unternehmer gehen davon aus, später einmal vom Verkaufserlös ihrer Firma, Praxis, Kanzlei oder Agentur zu leben. Während des Erwerbslebens ist ihr Vermögen dann auch größtenteils in der Firma gebunden. Doch damit setzen sie sich einem erheblichen Klumpenrisiko aus: Bringt der Firmenverkauf nicht den benötigten Erlös, reicht das Geld im Ruhestand nicht.

Besser ist es, die Einkommensstrategie für den Ruhestand breiter aufzustellen. Viele Selbständige setzen auf Sparkonten, berufsständische Versorgungswerke, private Rentenversicherungen und Immobilien, die Mieteinnahmen abwerfen.

Darüber hinaus sollte man frühzeitig beginnen, Vermögen für die Zeit nach der unternehmerischen Tätigkeit aufzubauen. Entscheidend für die Wahl der Anlagestrategie sind Anlagedauer und Risikobereitschaft. Sollen die Erträge in 15 Jahren die Altersvorsorge sicherstellen, ist der Horizont lang genug, um mit höherem Risiko eine höhere Rendite zu erwirtschaften.

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