Die betriebliche Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge kann die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung ergänzen. Dabei handelt es sich zum großen Teil um eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers. Da die Einrichtung und das Führen einer betrieblichen Versorgung für den Arbeitgeber mit beträchtlichem Aufwand verbunden sind, sind diese Modelle in der Minderheit geblieben.

Bei der betrieblichen Vorsorge kommt den sogenannten Pensionszusagen die größte Bedeutung zu. Auf diese entfällt gut die Hälfte der gesamten Deckungsmittel der betrieblichen Vorsorge. Bei der Pensionszusage sichert der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer vertraglich die Zahlung einer Versorgungsleistung zu. Die Finanzierung obliegt entweder dem Arbeitgeber oder erfolgt per Entgeltumwandlung durch den Arbeitnehmer.

Pensionskassen verwalten knapp ein Viertel (plus 3 Prozent aus dem Pensionsfonds) der Deckungsmittel. Pensionskassen sind rechtlich selbstständige Altersversorgungseinrichtungen, deren Träger ein oder mehrere Unternehmen sein können. Diese zahlen Beiträge an die Pensionskassen, aus denen die Leistungen für die Arbeitnehmer finanziert werden.

Die verbleibenden rund 20 Prozent liegen bei Direktversicherungen und sogenannten Unterstützungskassen. Bei Direktversicherungen schließt der Arbeitgeber zugunsten des Arbeitnehmers einen Lebensversicherungsvertrag ab. Unterstützungskassen sind Versorgungseinrichtungen, die von einem oder mehreren Unternehmen getragen werden. Über die Höhe und die zeitliche Gestaltung der Einzahlungen kann das Unternehmen selbst entscheiden. Ein Rechtsanspruch auf Leistungen besteht der Unterstützungskasse gegenüber nicht, in der Regel aber gegenüber dem Arbeitgeber.

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