Worauf muss ich achten, wenn ich im Ruhestand erwerbstätig bin?

Immer mehr Menschen setzen sich nicht mit 63 oder 66 zur Ruhe, sondern möchten ihrem Beruf auch als Rentner weiter nachgehen. Verdienen Sie zu viel, könnte die gesetzliche Rente beträchtlich gekürzt werden.

Wer als Rentner Zusatzeinkünfte hat, muss aufpassen. Je nach Situation kommen Hinzuverdienstgrenzen zur Anwendung, und es kann zu beträchtlichen Rentenkürzungen kommen.

Besonders vorsichtig müssen Frührentner sein. Also diejenigen, die zwar schon in Rente sind, aber die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht haben. Diese lag bis 2011 bei 65 Jahren und wird nun schrittweise auf 67 angehoben. Für die Geburtsjahrgänge 1953 und 1954 liegt sie bei 65 Jahren und 7 bzw. 8 Monaten. Erst wer diese Grenze erreicht hat, darf unbegrenzt hinzuverdienen. Davor gilt der Hinzuverdienstdeckel: Man kann 6.300 Euro im Jahr verdienen, ohne dass diese Einkünfte auf die Rente angerechnet werden.

Als Hinzuverdienst gelten Bruttogehälter und Einkünfte wie Vorruhestandsgelder und Amtsbezüge sowie Gewinne aus selbständiger, freiberuflicher und gewerblicher Tätigkeit. Nicht berücksichtigt werden Mieteinnahmen, Dividenden und Zinserträge, Sozialleistungen sowie Betriebs-, Riester- und Rürup-Renten.

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