Wie kann ich im Ruhestand meinen Lebensstandard beibehalten?

Die meisten wünschen sich im Ruhestand einen hohen Lebensstandard und finanzielle Sicherheit, wissen aber nicht, wie sie dies erreichen können und wie viel Kapitel sie dafür benötigen.

Im Ruhestand ist endlich viel Zeit für die schönen Seiten des Lebens. Reisen, Restaurantbesuche, Einkaufsbummel, von Kultur- und Sportveranstaltungen besuchen, Hobbies pflegen – so möchten viele ihren Ruhestand verbringen. Sie möchten auf nichts verzichten, sondern ihren gewohnten Lebensstandard weiterführen. Und wer mehr unternimmt, gibt in der Regel auch mehr Geld aus als vorher.

Damit man den Ruhestand auch in finanzieller Hinsicht genießen kann, sollte man frühzeitig ermitteln, wie viel Geld man jeden Monat benötigt, und dieses Kapital bis zum Ruhestand aufbauen.

Wie viel Vermögen notwendig ist

Indem man die voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben im Ruhestand abschätzt, erfährt man, wie viel Geld jeden Monat für die Erhaltung des gewünschten Lebensstandards fehlt. Dieser Betrag muss aus dem Vermögen aufgebracht werden.

Wie viel Vermögen notwendig ist, hängt unter anderem davon ab, ob man sein Vermögen für die Nachkommen erhalten möchte oder es zugunsten der eigenen Lebensqualität verbrauchen kann. Nun lässt sich ausrechnen, welches Vermögen zu Beginn des Ruhestands vorhanden sein muss. Kommt ein Vermögensverzehr in Frage, ist der Betrag wesentlich niedriger, da Erträge und Kapitalentnahmen das Zusatzeinkommen im Ruhestand sicherstellen.

Dieses Vermögen setzt sich zusammen aus Ersparnissen, die bereits vorhandenen sind, und aus eingeplanten Summen aus Abfindungen, Versicherungsauszahlungen oder einem Firmenverkauf. Darüber hinaus fehlendes Kapital muss in den Jahren bis zum Ruhestand noch aufgebaut werden.

Wie das Vermögen das Einkommen sichert

Aus dem Vermögen lassen sich auf verschiedene Weisen regelmäßige Einkünfte erzielen. Man kann in eine Leibrente investieren, Renditeimmobilien kaufen oder das Vermögen so anlegen, dass das Einkommen aus Zinsen, Dividenden und Substanzverbrauch sichergestellt wird. Oder man wendet die Etappenstrategie an: Man verzehrt einen Teil des Kapitals zur Einkommenssicherung und legt den anderen Teil in dieser Zeit wachstumsorientiert an, so dass das Vermögen immer wieder "nachwächst".

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