Ruhestandsplanung: Die wichtigsten Aufgaben im Überblick

  • Legen Sie den Zeitpunkt fest, an dem Sie in den Ruhestand gehen möchten.
  • Erstellen Sie ein Budget und überprüfen Sie, ob Ihre voraussichtlichen Einnahmen im Ruhestand ausreichen, um die Ausgaben zu decken.
  • Falls sich eine Einkommenslücke ergibt: Ermitteln Sie, wie viel zusätzliches Kapital Sie benötigen, um diese Lücke zu schließen. Finden Sie Wege, wie Sie dieses Kapital am besten ansparen.
  • Legen Sie fest, wann Sie Vorsorgeguthaben aus der betrieblichen Altersvorsorge und privaten Versicherungen aus steuerlichen Überlegungen am besten beziehen.
  • Definieren Sie die Ziele für Ihr Vermögen neu: Müssen Sie es kontrolliert verzehren, um Ihr Einkommen zu sichern, oder können Sie es sich leisten, die Substanz für Ihre Erben zu erhalten?
  • Überlegen Sie, wie Sie Ihr Einkommen im Ruhestand sichern wollen: Lohnt sich zum Beispiel der Kauf einer Leibrentenversicherung, oder legen Sie dieses Geld besser selbst an und verzehren es nach Ihrem eigenen Plan?
  • Legen Sie die neue Anlagestrategie für Ihr Vermögen fest. Schichten Sie Ihr Vermögen so um, dass Ihr Einkommen langfristig gesichert ist, und passen Sie Ihre Anlagestrategie entsprechend an. Wählen Sie einen geeigneten Vermögensverwalter aus, wenn Sie Ihre Anlagestrategie nicht allein festlegen und Ihr Vermögen nicht selbst bewirtschaften möchten.
  • Erstellen Sie einen detaillierten Finanzplan, der die Entwicklung der Ausgaben, der Einnahmen und des Vermögens bis zum Eintritt in den Ruhestand und die Zeit danach aufzeigt.
  • Suchen Sie einen vertrauenswürdigen Berater, der Sie bei allen wichtigen Entscheidungen unterstützt und der einen verlässlichen Finanzplan für Sie ausarbeitet.
  • Regeln Sie spätestens jetzt Ihren Nachlass: Sichern Sie Ihre Nächsten mit einem Testament, einem Ehevertrag oder mit einem Erbvertrag ab. Prüfen Sie, ob Sie in Ihrer letztwilligen Verfügung einen Testamentsvollstrecker einsetzen sollten.
  • Melden Sie das Datum, an dem Sie in den Ruhestand gehen möchten, spätestens drei Monate vor dem letzten Arbeitstag der gesetzlichen Rentenversicherung, damit Ihre erste Rente pünktlich überwiesen wird.

Bei einer Frühpensionierung zusätzlich:

  • Klären Sie, wann Sie die gesetzliche Rente und andere Vorsorgeleistungen frühestens beziehen können und wie stark die Leistungen bei einem Vorbezug gekürzt werden.
  • Fragen Sie Ihren Arbeitgeber, ob er Ihren vorzeitigen Ausstieg finanziell unterstützt, zum Beispiel mit einer Abfindung.
  • Prüfen Sie, ob sich ein Vorbezug der gesetzlichen und betrieblichen Rente beziehungsweise der Bezug einer Überbrückungsrente lohnt. Vergleichen Sie auch andere Möglichkeiten zur Überbrückung der Einkommenslücke.

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