Private Renten als Einkommensquelle

Eine private Rentenversicherung "kauft" man bei einer Lebensversicherungsgesellschaft. Die Versicherung verpflichtet sich, bis zum Lebensende eine Rente auszuzahlen, auch wenn das eingesetzte Kapital bereits aufgebraucht ist.

Die Versicherten delegieren quasi die Anlage ihres Kapitals durch eine Art Vermögensverwaltungsauftrag an die Versicherungsgesellschaft – mit einem Nachteil: Die Anlagestrategie legt die Versicherung selbst fest, zwar in Abhängigkeit von der Gesetzgebung und den Aufsichtsorganen, aber ohne Mitspracherecht des Versicherungsnehmers. Die Anlagestrategien der Lebensversicherungsgesellschaften sind sehr sicherheitsorientiert. Der Großteil der Gelder wird in Rentenpapiere angelegt, höchstens 35 Prozent dürfen in Aktien investiert werden. 

Ob eine Leibrente finanziell von Vorteil ist, hängt davon ab, wie alt man wird. Rechnerisch zahlt die Versicherungsgesellschaft über Jahre hinweg ja "nur" das eingezahlte Kapital an den Versicherungsnehmer zurück. Nur wenn dieser deutlich älter als seine statistische Restlebenserwartung bei Abschluss wird, erhält er eine "Rendite" auf seine Einlage.

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