Herausforderung Pensionszusage

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Nicht nur für Privatanleger ist die Geldanlage vor dem Hintergrund der niedrigen Zinsen eine echte Herausforderung, sondern genauso auch für Unternehmen im Rahmen ihrer betrieblichen Altersversorgung.

Hier stellt ein breit diversifiziertes und nach Regeln gemanagtes ETF-Portfolio, eine intelligente Lösung dar. Für die konkrete Umsetzung ist eine professionelle Beratung notwendig.

Die Ausgangslage in der betrieblichen Altersversorgung ist für viele Unternehmen gleich: Auf der Passivseite der Bilanz stehen Pensionsverpflichtungen zu Buche. Wie soll nun das Kapital auf der Aktivseite angelegt werden, um diese Verpflichtungen (später) bedienen zu können?

Klassischerweise erfolgt diese Rückdeckung der Pensionszusagen über Kapitallebensversicherungen. Diese verursachen relativ wenig administrativen Aufwand beim Unternehmen, sichern vorzeitige Risiken ab und bieten eine garantierte Mindestverzinsung. Und damit hohe Sicherheit. Diese Sicherheit kommt dadurch zustande, dass die gesetzlich festgelegten Anlagerichtlinien vorsehen, dass die Versicherungsgesellschaft das Gros der Gelder in festverzinsliche Anleihen (Renten) investieren muss.

Struktur der Kapitalanlagen der Versicherer

Durchschnittlich liegt der Anteil bei 80 Prozent. Genau darin liegt das Problem. Das äußerst niedrige Zinsniveau führt dazu, dass fällige Anleihen nur zu deutlich niedrigeren Zinsen wieder angelegt werden können. Dadurch wird die Gesamtverzinsung weiter abnehmen und deutlich unter 3 Prozent fallen. Gleichzeitig lasten hohe Abschluss- und Vertriebskosten auf der ohnehin mageren Rendite.

Nach vorne blickend ist somit klar: Die klassische Rückdeckungsversicherung für Pensionszusagen hat ausgedient und stellt für neu anzulegende Gelder keine sinnvolle Alternative mehr dar. Lediglich für die Absicherung der biometrischen Risiken (Tod, Invalidität) ist eine Risiko-Rückdeckungsversicherung sinnvoll. So legen die Versicherungsunternehmen die Beiträge ihrer Kunden an. Der Schwerpunkt liegt in festverzinslichen Papieren (Quelle: GDV).