Ausgaben senken im Ruhestand

Viele unterschätzen Ihre Ausgaben im Ruhestand. Manche Ausgaben sinken nach der Erwerbsaufgabe kaum oder steigen sogar, beispielsweise für Freizeitgestaltung oder Gesundheit. Wenn die Einkommenslücke größer ausfällt als geplant, sollte man seine Ausgaben unter die Lupe nehmen.

Zu den größten Ausgabenposten gehören die Kosten für Wohnen, Auto, Lebensmittel und Versicherungen. Eine Erhebung des Statistischen Bundesamts zeigt, dass diese vier Posten in einem durchschnittlichen deutschen Rentner-Haushalt mehr als die Hälfte aller Ausgaben ausmachen. Wer diese Fixkosten senken möchte, sollte hier beginnen.

Überlegen sollte man zum Beispiel, ob die Wohnsituation den Bedürfnissen und Prioritäten weiterhin entspricht und ob sie im Ruhestand finanziell tragbar ist. Unter Umständen ist eine kleinere, pflegeleichtere und günstigere Wohnung sinnvoller als das Haus, das man einmal mit der ganzen Familie bewohnt hat.

Auch beim Auto und beim Lebensunterhalt lässt sich einiges optimieren. Möglicherweise genügt im Ruhestand ein Auto, und das andere kann abgeschafft werden. Das spart Unterhalts-, Benzin- und Garagenkosten. Beim Einkauf lässt sich oft einiges sparen, ohne den gewohnten Standard stark senken zu müssen. 

Sparpotenzial bieten auch Versicherungsprämien. Nicht alle Versicherungen sind unbedingt nötig. Es lohnt sich nicht, Bagatellrisiken zu versichern. Prämien kann man auch sparen, indem man Selbstbehalte erhöht oder zu einem günstigeren Versicherer wechselt.

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