Anleihen als Einkommensquelle

Besitzer von Rentenpapieren erhalten regelmäßige Ausschüttungen in Form von Zinsscheinen, auch Kupons genannt. Die Höhe ist abhängig vom Marktzinsniveau zum Zeitpunkt der Emission, also der Ausgabe einer Anleihe. In Niedrigzinsphasen bringen Papiere erstklassiger Unternehmen jedoch weniger als 1 Prozent.

Bei Rentenpapieren bleibt der Nominalwert erhalten. Die zu 100 Prozent emittierte Anleihe wird nach der entsprechenden Laufzeit zu 100 Prozent zurückgezahlt – vorausgesetzt, die Bonität des Schuldners stimmt. Zwar unterliegen auch Anleihen während der Laufzeit Wertschwankungen, verursacht durch Zinsänderungen auf den Kapitalmärkten. Das ist jedoch unwichtig für Anleger, die ihre Rentenpapiere bis zum Ende der Laufzeit behalten möchten.

Für eine Ruhestandsplanung kommen meist Anleihen mit einem längeren Anlagehorizont von beispielsweise zehn Jahren in Frage, für die man mit Zinsen von 3 bis 6 Prozent pro Jahr rechnen kann. Nach Abzug der Abgeltungsteuer bleiben davon etwas über 2 bis 4 Prozent übrig. Hierbei sind allerdings die Kosten für Kauf, Aufbewahrung und Bewirtschaftung der Anleihen noch nicht berücksichtigt.

Diese Seite teilen