Anlagelösungen für den Ruhestand

Wer in den Ruhestand geht, muss seine Anlagestrategie neu ausrichten: Denn jetzt steht nicht mehr der Vermögensaufbau im Vordergrund, sondern ein kontrollierter Vermögensverzehr.

Wichtig sind zuverlässige Einkommensquellen, die ein regelmäßiges Einkommen garantieren. Dazu gehören zum Beispiel vermietete Immobilien und Aktien. Bei der Auswahl der Geldanlagen sollte man unter anderem darauf achten, wann die Erträge anfallen: Miet-Erträge aus Immobilien kommen meistens monatlich, Zinsen aus Anleihen nur einmal im Jahr.

Außerdem muss man ausreichende finanzielle Flexibilität sicherstellen. Immobilien kann man nicht von heute auf morgen verkaufen, die meisten Wertpapiere dagegen schon. Ein ausreichender Betrag muss zudem jederzeit kurzfristig verfügbar sein für den Fall, dass man eine größere Summe benötigt – zum Beispiel für ein neues Auto, eine größere Reise oder Schenkungen an die Kinder.

Der optimale Anlagemix folgt aus der Anlagestrategie. Diese gibt vor, wie viel Geld in Aktien, wie viel in Anleihen und wie viel in kurzfristig verfügbare Mittel investiert werden soll. Hierbei sollten Ruheständler, die auf Einkünfte aus dem Vermögen angewiesen sind, die Risiken niedrig halten. Meistens bedeutet das, dass die Aktienquote im Ruhestand niedriger ist.

Im Ruhestand hat sich vor allem eine Einkommensstrategie bewährt: die Etappenstrategie, bei der ein Teil des Vermögens gezielt verbraucht wird, während der andere Teil den Verbrauch kompensiert.

Diese Seite teilen