Wer ist ein geeigneter Testamentsvollstrecker?

Ein Testamentsvollstrecker muss sich im Erbrecht sowie mit Geldanlagen, Steuern, Immobilien und Versicherungen auskennen. 

Der Testamentsvollstrecker sollte von allen Erben akzeptiert werden und gleichzeitig unabhängig bleiben. Damit wird die Neutralität gewahrt, und die Erben haben jemanden, der Lösungen vorschlägt, die für alle tragfähig sind. Zwar könnte auch einer der Erben als Testamentsvollstrecker fungieren, allerdings wäre er nicht frei von Eigeninteressen.

Am besten eignet sich eine Institution mit entsprechendem Fachwissen, die die finanziellen Verhältnisse des Erblassers bereits gut kennt.

Dafür lohnen sich auch die anfallenden Kosten. Professionelle Testamentsvollstrecker verlangen je nach Nachlassvolumen zwischen 1 und 4 Prozent vom Bruttovermögen. Fairer aber sind Stundenhonorare, die sich nach der aufgewendeten Zeit richten.

Idealerweise wird bereits im Testament oder Erbvertrag ein geeigneter Testamentsvollstrecker eingesetzt. Er kann sich umgehend um die Erbteilung kümmern und die Erben entlasten.

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