Das Testament regelmäßig überprüfen

Wer ein Testament verfasst, richtet dies in der Regel auf die aktuelle persönliche und finanzielle Situation aus. Diese Rahmenbedingungen können sich mit der Zeit ändern. Deshalb ist es wichtig, sein Testament mindestens alle fünf Jahre zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Ein Testament darf ganz oder auch nur teilweise aufgehoben werden. Für größere Änderungen empfiehlt es sich, ein komplett neues Testament zu verfassen. Vermerken Sie im neuen Testament unbedingt, dass Sie die alte Version widerrufen. Oder noch besser: Vernichten Sie das alte Testament.

Kleinere Änderungen können entweder auf dem bestehenden Testament oder auf einem separaten Blatt vermerkt werden. Wer ein Testament ändern möchte, sollte genau festhalten, welche Teile der alten Fassung bestehen bleiben und welche aufgehoben werden sollen.

Für Nachträge und Änderungen gelten dieselben Formvorschriften wie für ein neues Testament. Rechtlich heikel sind zum Beispiel durchgestrichene Passagen oder Änderungen, die nicht einzeln unterschrieben und datiert sind.

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