Die richtige Anschlussfinanzierung: Verlängerung oder Umschuldung?

Darlehensnehmer sollten mindestens drei bis sechs Monate vor Ablauf ihres Hauskredits prüfen, ob sie das Verlängerungsangebot ihres Kreditgebers akzeptieren oder ob andere Anbieter günstigere Konditionen bieten.

Häufig lohnt sich eine Umschuldung, also der Wechsel zu einer anderen Bank. Entscheidet man sich für einen neuen Anbieter und unterzeichnet dort einen neuen Darlehensvertrag, regeln die beteiligten Banken die Auszahlung und die Abtretung der Grundschuld untereinander. Diese Kosten sind in der Regel sehr niedrig, da kein Notar notwendig ist.

Wer sich einen niedrigen Zinssatz im Voraus sichern möchte, kann ein Forward-Darlehen abschließen. Das ist ein Annuitätendarlehen, das erst nach einer bestimmten Vorlaufzeit ausbezahlt wird. Die Forward-Periode kann bis zu 60 Monate betragen.

Wer ein Darlehen vorzeitig kündigt, um beispielsweise zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln, sollte darauf achten, dass in der Regel eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen ist.

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