Risiken von ETFs

Drei wichtige Risiken von ETFs sind das Marktrisiko, das Gegenparteirisiko und der Tracking Error.

1. Marktrisiko

ETFs sind per Definition gut diversifizierte Anlagen. Dem allgemeinen Marktrisiko können sich aber auch ETFs nicht entziehen. Sie folgen einem bestimmten Börsenindex möglichst nahe – sowohl in Aufwärts- als auch in Abwärtsphasen.

Das Markt- oder Kursschwankungsrisiko unterscheidet sich je nach Index. ETFs auf einen Aktienindex haben beispielsweise ein höheres Marktrisiko als Anleihen-ETFs.

Zum Marktrisiko zählt auch das Währungsrisiko. Kauft ein Anleger in Deutschland ETFs auf einen US-Aktienindex, trägt er auch das entsprechende Wechselkursrisiko.

2. Gegenparteienrisiko

ETFs können je nach Ausgestaltung ein beschränktes Gegenparteirisiko haben, beispielsweise im Falle von Wertpapierleihe oder bei synthetischer Replikation. Die Gegenparteirisiken von synthetischen ETFs sind aber gesetzlich begrenzt.

3. Tracking Error

Das Ziel eines ETFs ist es, den zugrundeliegenden Index möglichst genau abzubilden. Bestimmte Abweichungen zwischen ETFs und dem Index lassen sich dabei nicht verhindern. Dieses Abweichungsrisiko wird als Tracking Error bezeichnet. Ein Grund für den Tracking Error sind die Verwaltungsgebühren des ETFs, die zu einer Renditedifferenz führen.

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