Regelbasierte und traditionelle Anlagestrategien im Vergleich

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Regelbasierte Anlagestrategien unterscheiden sich von traditionellen Ansätzen in drei wichtigen Punkten. 

Die Portfoliokonstruktion

Die Bausteine von traditionellen Portfolios sind die Anlageklassen, jene von regelbasierten Portfolios die Regeln. Sie steuern und bestimmen die Eigenschaften des Portfolios.

Dynamik der Portfoliosteuerung

Klassische Portfolios sind in der Regel recht starr, was die Gewichtung der Anlageklassen betrifft. Die strategische Aufteilung kann zwar je nach Marktphase durch eine taktische Aufteilung übersteuert werden. Das geschieht jedoch meist innerhalb relativ enger Bandbreiten. Die taktische Gewichtung weicht nur wenig von der Anlagestrategie ab.

Regelgesteuerte Portfolios passen sich dem Marktgeschehen viel stärker an. Gleitende Durchschnitte beispielsweise können während einer Krise Verkaufssignale für alle Anlageklassen auslösen. Das Portfolio besteht dann vollständig aus Liquidität, was das Risiko stark reduziert.

Diversifikation

Regelbasierte Portfolios sind über Anlageklassen und Regeln diversifiziert. Das erhöht die Robustheit über die unterschiedlichen Marktphasen.

Klassische und regelbasierte Portfolios im Vergleich