Nachhaltige Anlagen: Was steckt dahinter?

Immer mehr Fonds investieren in sogenannte „nachhaltig tätige Unternehmen“. Eine allgemein gültige Definition von Nachhaltigkeit gibt es allerdings nicht. Jeder Fonds ist frei, bestimmte Branchen und Unternehmen als nachhaltig zu bezeichnen.

Fonds mit Nachhaltigkeitsansatz lassen sich in zwei Kategorien unterscheiden:

  • Die einen investieren in Unternehmen, die innerhalb ihrer Branche die höchsten ethischen und ökologischen Standards einhalten. Das ist der sogenannte Best-in-Class-Ansatz.
  • Die anderen konzentrieren sich auf Unternehmen, die in Öko-Branchen wie erneuerbaren Energien oder in der Wasseraufbereitung tätig sind.

Unübersichtliches Angebot

Fonds, die nach dem Best-in-Class-Prinzip investieren, haben auch Unternehmen aus Branchen wie Erdöl oder Automobil im Portfolio. Das Fondsmanagement muss sich bei der Wahl bestimmter Titel an unterschiedlich strenge Vorgaben halten.

Bei einzelnen Fonds liegt der Verdacht nahe, dass bestimmte Titel eher aus Renditeüberlegungen als aus Gründen der Nachhaltigkeit ausgewählt werden.

Für Anleger wird es wegen der unklaren Definition und der großen Anzahl an Nachhaltigkeits-Fonds zunehmend schwierig, die richtige Wahl zu treffen.

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