Mehr Rendite mit der Market Efficiency Ratio

Wer die Effizienz von Märkten in seine Anlageentscheidungen einbezieht, hat bessere Renditechancen und spart Gebühren.

Die Effizienz von Märkten ist von mehreren Faktoren abhängig. Von einem effizienten Markt spricht man, wenn die Marktteilnehmer umfassend informiert sind und diese Informationen sehr rasch verarbeiten. Sind die Informationen hingegen unvollständig, zeitverzögert oder intransparent, fällt die Kursstellung weniger effizient aus. Enthält ein Index viele großkapitalisierte Unternehmen, ist die Preisbildung effizienter und damit auch fairer, weil besonders viele relevante Informationen von Analysten zur Verfügung stehen. Weitere Faktoren sind die wirtschaftliche und politische Situation einer Volkswirtschaft, Währungsverhältnisse oder der Marktzugang für alle Marktteilnehmer.

Um die Effizienz von Märkten genauer bestimmen zu können, hat das Asset Management des VZ gemeinsam mit den Vermögensverwaltern und Finanzberatern die Market Efficiency Ratio entwickelt.

In ineffizienten Märkten mit einer niedrigen Efficiency Ratio (zum Beispiel in Schwellenländern) kommen aktive Fonds zum Einsatz, die attraktive Renditechancen bieten.

In effizienten Märkten mit einer hohen Efficiency Ratio (wie Industrieländern) investiert man besser in passive ETFs. Hier gelingt es auch den besten Fondsmanagern kaum, den Index zu schlagen.

Passive ETFs sind bei vergleichbaren Renditechancen wesentlich günstiger als aktive Fonds. Das zahlt sich aus: Im Durchschnitt sparen Anleger Jahr für Jahr zwei Prozentpunkte an Kosten, die die Rendite unter dem Strich spürbar erhöhen.

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