Geldanlegen: besser nach Regeln als Emotionen

Anleger sollten sich besser auf feste Regeln verlassen als sich auf ihr Bauchgefühl. Setzen sie dabei auf Indexfonds wie ETFs, erreichen sie gleichzeitig eine gute Risikostreuung und halten die Kosten niedrig.

Viele Privatanleger haben Angst, den perfekten Zeitpunkt für den Kauf oder Verkauf von Aktien zu verpassen. Wenn die Kurse sinken, trauen sie sich nicht zu kaufen, denn es könnte ja noch weiter abwärts gehen. Und wenn die Kurse steigen, verpassen sie die Erholung, weil sie zu früh verkaufen oder zu spät einsteigen.

Kennen Sie das auch? Da geht es Ihnen wie vielen anderen Privatanlegern auch, die sich bei Ihren Anlageentscheidungen überwiegend von ihren Gefühlen leiten lassen. Doch Emotionen sind bei der Geldanlage meistens ein schlechter Ratgeber. Bessere Ergebnisse erreichen Anleger, die sich an feste Regeln halten.

Regelbasierte Geldanlagen schalten Emotionen aus

Mit klar definierten Regeln lassen sich zum Beispiel Schwankungen wesentlich besser steuern. In Abwärtsphasen können große Verluste vermieden werden, indem man beispielsweise aus Aktien mit stark fallenden Kursen automatisch rechtzeitig aussteigt. Das Ergebnis sind nachweislich höhere Renditen.

Institutionelle Investoren wie Schweizer Pensionskassen oder US-amerikanische Universitäten nutzen regelbasierte Geldanlagen schon viele Jahre. Mit dem Aufkommen von Indexfonds wie ETFs sind diese intelligenten Regelsysteme jetzt auch für Privatanleger verfügbar.

Auf Trends und Stärken setzen

Ein regelbasierter Ansatz basiert auf der taktischen Steuerung eines Depots nach dem Prinzip der relativen Stärke: Anlageklassen mit einem attraktiven Risiko-/Renditeprofil werden übergewichtet, weniger attraktive Anlageklassen werden untergewichtet.

Ein anderer Ansatz bedient sich gleitender Durchschnitte, um Trends zu identifizieren. Trendfolgesysteme gehen davon aus, dass die Börse klaren Mustern folgt. Ein adaptiver gleitender Durchschnitt passt sich dynamisch und nach festen Regeln der aktuellen Situation an den Finanzmärkten an. Trendsignale zeigen die optimalen Kauf- und Verkaufszeitpunkte an.

Diese beiden Systematiken können Interessierte kostenfrei testen unter www.vzfinanzportal.de.

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