Die Entstehung von ETFs

Was 1993 in den USA begann, entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem hart umkämpften Markt. Anleger profitieren von diesem Wettbewerb unter den Anbietern.

Der erste Exchange-Traded Fund wurde 1993 in den USA zugelassen – ein Produkt auf den US-Aktienindex S&P 500. Heute gehört er zu den größten ETFs weltweit.

Im Jahr 2000 war der erste an der deutschen Börse Xetra kotierte ETFs erhältlich. Das Interesse bei den Anlegern war von Anfang an groß. Die Umsätze und die Anzahl der Produkte stiegen Jahr für Jahr stark an.

Anfangs waren vorwiegend ETFs auf Aktienindizes auf dem Markt. Heute gibt es Produkte auf praktisch alle Anlageklassen wie Aktien, Zinswerte, Immobilien und Rohstoffe.

Die hohe Nachfrage nach ETFs führt zu einem für Anleger positiven Wettbewerb unter den Anbietern. Die Herausgeber versuchen sich zum Beispiel bei den Gebühren zu unterbieten, um potenzielle Anleger für ihre Produkte zu gewinnen.

Die Schattenseite des schnellen Wachstums zeigt sich in der Produktevielfalt, die heute nicht mehr einfach zu überblicken ist. So sind zunehmend ETFs im Angebot, die mit dem ursprünglichen ETF-Gedanken nicht mehr viel zu tun haben.

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