Dividendenaktien: Zusatzeinkommen ohne Stress

Focus, 07.09.2020

Anleger, die bei Aktien auf die Dividendenstrategie setzen, bekommen regelmäßige Ausschüttungen. Tom Friess vom VZ VermögensZentrum ist überzeugt, dass Dividenden und die langfristige Wertsteigerung von Aktien dem Vermögensaufbau zugutekommen – insbesondere bei der Altersvorsorge.

In Aktien zu investieren und regelmäßige Ausschüttungen in Form von Dividenden erhalten, das ist für viele Anleger attraktiv. In Europa zahlen Unternehmen Dividenden in der Regel einmal pro Jahr. Mit der richtigen Mischung im Depot kann man sogar monatliche Ausschüttungen bekommen, denn US-Unternehmen schütten Dividenden jedes Quartal aus. In den USA setzen Vorsorgesparer und Rentner seit langem auf Aktien und erhalten regelmäßige Ausschüttungen für die Altersvorsorge beziehungsweise ihren Lebensunterhalt im Ruhestand.

Attraktiv ist es, in Unternehmen zu investieren, die über einen langen Zeitraum regelmäßig steigende Dividenden zahlen. Unternehmen, die ihre Dividende seit 25 Jahren oder länger kontinuierlich gesteigert haben, nennt man "Dividenden-Aristokraten". In den USA findet man mehrere Dutzend solcher Aktien-Unternehmen. In Europa hingegen kommen Ausschüttungen bei Konjunkturschwankungen auf den Prüfstand. Während der Corona-Krise hat rund jedes dritte deutsche und europäische Unternehmen ihre Dividende gesenkt oder gestrichen.

Das ist jedoch kein Grund, auf Dividendenaktien zu verzichten. In turbulenten Marktphasen sind Dividendenaktien häufig stabiler und verlieren weniger stark an Wert. Damit kommen sie dem Wunsch von Anlegern nach Stabilität entgegen. Anleger, die planvoll vorgehen, vermeiden Verluste und halten ihre Ersparnisse besser zusammen.

Tom Friess vom VZ VermögensZentrum ist überzeugt, dass sich Dividendenzahlungen und die langfristige Wertsteigerung von Aktien sich für jedes durchdachte Vermögens- und Altersvorsorgekonzept empfehlen. Um ihr Sparziel zu erreichen, müssen Anleger auch in Krisenphasen konsequent an ihrer Strategie festhalten. Dabei fallen Kursschwankungen je weniger ins Gewicht, desto länger sie dabeibleiben.

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