Lieber früher an später denken

Münchner Merkur, 02.10.2019

Ein finanziell gut abgesicherter Ruhestand kommt nicht ohne eine professionelle Planung der Altersvorsorge und der Vermögensstrukturierung aus. Das VZ VermögensZentrum ist seit 25 Jahren auf sämtliche Fragestellungen rund um die Ruhestandsplanung spezialisiert.

Es ist keine neue Erkenntnis, aber man kann wohl nicht oft genug darauf hinweisen: Die Situation in der gesetzlichen Rentenversicherung ist aber auch für Gutverdiener alles andere als rosig. Die rechnerische Maximalrente liegt aktuell bei etwas mehr als 2.700 Euro im Monat. Diesen Wert erreicht aber kaum jemand, denn dafür müsste er mindestens 45 Jahre den Höchstbetrag in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Davon sind die allermeisten Rentner in Deutschland weit entfernt. Die Standardrente eines 'Eckrentners', der 45 Jahre Beiträge für ein Durchschnittsentgelt eingezahlt hat, beträgt aktuell im Westen 1.396,35 Euro.

Große Versorgungslücke

"Das kann natürlich zu einer erheblichen Versorgungslücke im Alter führen. Gerade bei einem gehobenen Lebensstandard aufgrund eines überdurchschnittlichen Einkommens beträgt diese schnell einmal mehrere tausend Euro. Die Folge ist ein deutlicher Einschnitt beim Ruhestandsgehalt und damit auch bei der Ausgabensituation", führt Tom Friess aus, Vorsitzender der Geschäftsleitung des VZ VermögensZentrums. Das Unternehmen ist unter anderem auf Ruhestandsplanungen spezialisiert und strukturiert für seine Kunden die Geldanlagen für einen finanziell abgesicherten Ruhestand.

Genug Kapital benötigt

Friess' Rat lautet daher, sich frühzeitig mit der Ruhestandsplanung zu befassen. "Bei der Vorbereitung des Ruhestands treten regelmäßig zwei Fragen auf: Ist genügend Vermögen vorhanden, um die Differenz zwischen dem letzten verfügbaren Einkommen und den Renteneinkünften mit laufenden Ausschüttungen auszugleichen? Oder muss das Ersparte nach und nach aufgezehrt werden? In beiden Fällen kommt es auf eine genaue Planung an – und zwar sowohl bei der Anlagestrategie als auch bei den Ausschüttungsmodalitäten", weiß Friess aus der Praxis.

Die wichtigsten Fragen

Er und seine Kollegen besprechen gemeinsam mit den Kunden in den Planungsgesprächen Fragen wie:

  • Wieviel Geld muss im Ruhestand überhaupt zur Verfügung stehen?
  • Wie wird mit dem aufgebauten Vermögen umgegangen – wird es verbraucht oder soll es erhalten werden?
  • Wieviel Kapital fehlt, um den Ruhestand – auch unter dem Gesichtspunkt eines potenziell längeren Lebens (Langlebigkeitsrisiko) – finanziell abzusichern?
  • Und wann ist der Renteneintritt möglich?

"Wer diese Fragen offen beantwortet, erhält schnell einen konkreten Überblick über die tatsächlichen finanziellen Möglichkeiten und weiß auch, was er gegebenenfalls noch zu tun hat, um seine Ziele zu erreichen." Vorsorgeexperte Friess betont auch: "Ganz entscheidend ist, dass wir ein detailliertes Ausgabenprofil erstellen, zu dem auch Steuerzahlungen, Versicherungsbeiträge und Inflationsausgleich gehören. Nur so können wir ermitteln, welche Vermögenswerte zu welchem Zeitpunkt zur Verfügung stehen müssen, und daraus die Anforderungen an das Vermögensmanagement ableiten."

Ruhestandsplanung mit 50

Die Ruhestandsplanung sollte also nicht erst mit Blick auf den konkreten Ruhestand beginnen. Warum? Für den Aufbau des notwendigen Vermögens sollte man zehn bis 15 Jahre einplanen. Je länger der Zeitraum ist, desto einfacher sind die monatlichen Sparraten zu leisten, um die potenzielle Versorgungslücke auszugleichen. Stellt sich beispielsweise heraus, dass 100.000 Euro fehlen, um alle Ansprüche zu decken, lassen diese sich aus dem laufenden Einkommen in 15 Jahren natürlich einfacher zurücklegen als in fünf Jahren.

Etappenstrategie: Einkommensstrategie für den Ruhestand

Im Fokus der Vermögensverwaltung im Ruhestand steht die hauseigene VZ-Etappenstrategie. Bei der Etappenstrategie wird das Kapital in einen Verbrauchs- und in einen Wachstumsteil unterteilt. Während der Verbrauchsteil sehr sicherheitsorientiert angelegt und als Zusatzrente nach zehn Jahren aufgebraucht wird, fließt das Geld, das nicht zum Leben benötigt wird, in den Wachstumsteil: Dieser wird langfristig und zugunsten einer höheren Rendite etwas offensiver angelegt. Je nach ihren persönlichen Wünschen, Erwartungen und finanziellen Anforderungen im Ruhestand entscheiden die Anleger selbst, wie sie ihr Kapital aufteilen möchten. Dabei setzt das VZ besonders auf ETFs, also passive Wertpapiere, die Indizes nachbilden. Diese verwalten die Experten mit einem aktiven Ansatz und generieren auf diese Weise laufende Renditen zu günstigen Konditionen, nach dem Motto: Niedrige Kosten sind der erste Schritt zu höheren Gewinnen.

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