Banken bitten Anleger verstärkt zur Kasse

Life PR, 26.09.2019

Immer mehr Banken gleichen sinkende Einkünfte mit höheren Gebühren aus. Das zeigt der jüngste Kostenvergleich des VZ VermögensZentrums. Vor allem die Kosten rund um Wertpapieranlagen schießen in die Höhe. Anleger, die gut vergleichen, können bis zur Hälfte sparen.

Nach den Girokonten verteuern Banken jetzt die Kosten für Wertpapieranlagen. Die jüngste Erhebung des VZ VermögensZentrums zeigt, dass die Gebühren für Wertpapiergeschäfte bei den fünf größten deutschen Banken (ohne Landesbanken) in den vergangenen zwei Jahren um durchschnittlich ein Drittel gestiegen sind. "Gebührenerhöhungen im Depotgeschäft sind heute Realität", sagt Tom Friess, Vorsitzender der Geschäftsleitung des VZ VermögensZentrums.

Kostenanstieg um 33 Prozent

Um die Kosten zu vergleichen, hat das VZ VermögensZentrum ein Musterdepot im Wert von 100.000 Euro mit 14 Online-Transaktionen zu je 10.000 Euro angenommen (6 x Fonds, je 4 x Aktien und ETFs). Ohne Berücksichtigung von Ausgabeaufschlägen berechneten die fünf größten deutschen Banken 2019 durchschnittlich 577 Euro an Transaktionsgebühren und 98 Euro für Depotführung. Ein Musteranleger wurde demnach mit insgesamt 675 Euro zur Kasse gebeten. Zum Vergleich: Im August 2017 begnügten sich die gleichen Banken noch mit 507 Euro – rund 33 Prozent weniger.

Kosten halbieren mit der richtigen Bank

"Hohe Anlagegebühren sind ein echter Renditekiller", warnt Friess. Auffällig ist, dass Gebühren oft schrittweise erhöht oder nur von geringem Umfang eingeführt werden, um möglichst wenig Aufmerksamkeit beim Kunden zu erzeugen. Um Kosten zu sparen und die Renditechance zu erhöhen, sollten Anleger die Gebührenentwicklung bei ihrer Bank genau beobachten und gegebenenfalls einen günstigeren Anbieter wählen. Die Depotbank des VZ VermögensZentrums berechnet beispielsweise für 14 Transaktionen wie im obigen Musterfall nur 350 Euro, plus 100 Euro an Depotgebühren. Damit sparen preisbewusste Anleger über 220 Euro gegenüber dem Bankendurchschnitt.

Weiteres Sparpotenzial besteht beim Ausgabeaufschlag. Wer Aktienfondsanteile zu 5 Prozent Ausgabeaufschlag kauft, der verliert auf einen Schlag bis zu 5 Prozent der Anlagesumme. Bei einem Fondskauf über 50.000 Euro entspricht dies immerhin 2.500 Euro. "Mit einem Anbieter, der komplett auf Ausgabeaufschläge verzichtet, kann man diese Kosten vermeiden", betont der Finanzexperte. Sein Tipp: "Ein Blick auf die Gesamtkosten beim Wertpapiersparen zeigt, das mit günstigen Anbietern wie der VZ Depotbank Kostenreduktionen von über 50 Prozent möglich sind."

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