Mit diesem Sparplan sind Sie im Alter Millionär

Focus Money, 23.10.2017

Genug Vermögen aufbauen, um im Rentenalter den Lebensstandard zu finanzieren? Das geht, sagt Tom Friess vom VZ VermögensZentrum: Mit der richtigen Anlagestrategie, einem Sparplan und der Disziplin, diesen dauerhaft umzusetzen.

Fragen auch Sie sich, ob es für Sie machbar ist, während Ihres Erwerbslebens eine Million Euro zu sparen? Tom Friess, Geschäftsführer des VZ VermögensZentrums, hat für den Focus ausgerechnet, wie viel ein Sparer jeden Monat auf die Seite legen muss, um nach 20 und 35 Jahren eine Million Euro auf dem Konto zu haben.

Sparraten sind abhängig von der Anlagenrendite

Die monatliche Sparrate hängt vor allem davon ab, wie viel Zeit man hat und mit welcher Nettorendite das Ersparte angelegt wird. Wer früh anfängt und 35 Jahre lang konsequent spart, muss bei einer Nettorendite von 6 Prozent monatlich 700 Euro zur Seite legen, bei 4 Prozent 1.100 Euro und bei 2 Prozent 1.650 Euro. Wer noch 20 Jahre vor sich hat, dessen Sparrate beträgt bei einer Nettorendite von 6 Prozent 2.160 Euro, bei 4 Prozent 2.720 Euro und bei 2 Prozent 3.390 Euro.

Einmalzahlung nutzen, um Sparraten zu senken

Die Sparraten sind wesentlich geringer, wenn man zusätzlich größere Einmalbeträge für den Kapitalaufbau verwenden kann. Das können Bonuszahlungen, Erbschaften oder Abfindungen sein. Tom Friess rechnet vor: Wer monatlich 500 Euro spart und nach 31 Jahren eine Einmalzahlung von 70.000 Euro beisteuert, der kommt nach 41 Jahren auf 1.049.000 Euro. Unter Berücksichtigung der Abgeltungssteuer von derzeit 25 Prozent, die jedes Jahr auf die Zinserträge anfällt, kommt man nach 43 Jahren auf 904.000 Euro.

Sparpläne mit ETFs: einfach und günstig

"Der Kapitalaufbau funktioniert am besten mit einem weltweit ausgelegten Wertpapiersparplan mit ETFs", erklärt Experte Friess. "Damit legt man kostengünstig an, denn die Gebühren sind niedrig." Diese Sparpläne funktionieren am besten langfristig und als Sparer hat man nur wenig Aufwand. "Sobald das Depot 100.000 Euro übersteigt, sollte der Anleger allerdings jährlich seine Bestände kontrollieren", so Friess. Das heißt: Stopp-Loss-Kurse setzen und bei Kursrutschen steuernd eingreifen.

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