ETF-Strategie: Mit passiven Instrumenten aktiv umgehen

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Rheinische Post, 8.05.2017

Wollen Anleger an weltweiten Indizes, Märkten und Branchen teilhaben, ohne auf direkte Investments setzen zu müssen, bieten sich dafür ETFs an. Ein Spezialist für den Einsatz dieser börsennotierten Indexfonds ist der unabhängige Vermögensverwalter VZ VermögensZentrum in Düsseldorf.

Die Welt ist in Bewegung: politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich. Und die Börsen beweisen regelmäßig, dass sie gerade auf politische Ereignisse und Ankündigungen zum Teil erheblich reagieren - man denke beispielsweise an die Kurssprünge im Dow Jones nach den Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trumps via dem Kurznachrichtendienst Twitter, einschneidend etwas bei den Steuern in den Vereinigten Staaten zu verändern. Aber freilich kann es auch genau anders herum gehen, dass je nach Situation bestimmte Werte besonders negativ betroffen sind, andere hingegen überhaupt nicht.

„Deshalb ist heute vielleicht wichtiger als je zuvor, an weltweiten Indizes, Märkten und Branchen teilzuhaben, ohne auf direkte Investments setzen zu müssen. Dafür bieten sich ETFs an, also börsennotierte Indexfonds. Sie bilden Indizes – ob den Dax, den MSCI World oder einen anderen x-beliebigen Themen- oder Regionalindex – vollständig ab und laufen mit ihm parallel. Dadurch werden die Schwankungen einzelner Werte ausgeglichen, und der Anleger partizipiert an der Gesamtentwicklung. Und auch wenn ein Index mal im Ganzen einen temporären Verlust aufweist: Die Erfahrung zeigt, dass nach jeder Delle eine Erholung kommt, von der die Anleger dann wieder profitieren und mit langem Atem am Ende besser da stehen als vor der Korrektur“, sagt Thomas Wolff, Niederlassungsleiter des VZ VermögensZentrums in Düsseldorf. Der unabhängige Vermögensverwalter ist für den Einsatz individueller ETF-Strategien im Markt bekannt.

Für Thomas Wolff gehören ETFs deshalb in jedes Portfolio, sei es für den langfristigen Vermögensaufbau gedacht oder für die Ruhestandsfinanzierung. „Sie sind ein gutes Mittel, um von weltweiten Indexsteigerungen zu profitieren: Sie verursachen kaum Kosten, können kurzfristig verkauft werden, und die Zusammensetzung eines Depots lässt sich nach Belieben, ausgehend von der jeweiligen Marktsituation sowie der individuellen Kundensituation verändern und anpassen.“

Das heißt konkret: Für das VZ VermögensZentrum ist es wichtig, mit den passiven Instrumenten aktiv umzugehen. Letztlich werden die Papiere behandelt wie Einzelwerte und dynamisch ge- und verkauft, Depots werden regelmäßig glatt gestellt, um sich neu zu justieren. „Es geht nicht darum, ein ETF-Portfolio einmalig einzurichten und dann einfach laufen zu lassen. Wie Aktien, Anleihen etc. kümmern wir uns Tag für Tag im Rahmen der Vermögensverwaltung um die bestmögliche Zusammensetzung“, sagt Thomas Wolff.

Zugleich haben die Vermögensverwalter eine Lösung entwickelt, noch mehr Emotion aus der ETF-basierten Geldanlage herauszunehmen und Fehler zu reduzieren. Das VZ-Trendsignal ist eine Kombination von verschiedenen Trendindikatoren und einem ausgefeilten Risikomanagement. Das VZ VermögensZentrum hat für sämtliche internationale Märkte und Anlageklassen, in denen das Unternehmen mit Kundengeldern investiert ist, ein ETF selektiert, das diese Kategorie bestmöglich abbildet. Darauf wird das Trendsignal dauerhaft angewendet, und zwar im Sinne einer Investment-Ampel, will heißen: „Es gibt zwei mögliche Trendsignale pro Titel, nämlich negativ und positiv. Bei einem positiven Signal kaufen wir zu beziehungsweise bleiben investiert, bei einem negativen steigen wir aus, um die möglichen Verluste nach unten zu begrenzen. Unsere Kunden schätzen insbesondere unsere konsequente Risikosteuerung“, sagt Wolff. „Die Signale werden von einem Computersystem mittels spezieller Algorithmen gesetzt, die Order aber final von einem Berater ausgeführt.“