Tipps zu Vermögen und Ruhestand

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Newsletter vom 16. Juli 2021

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Warum ETFs mehr bringen als Investmentfonds

Eine Rendite von beispielsweise 5 Prozent klingt attraktiv. Allerdings bleiben davon bei teuren Investmentfonds weitaus weniger übrig als bei günstigen ETFs – denn entscheidend ist das Nettoergebnis.

Viele Anleger und Vorsorgesparer investieren in Fonds, um Vermögen aufzubauen und für ihren Ruhestand vorzusorgen. Das ist grundsätzlich sinnvoll. Denn Anleger können mit wenig Aufwand mit einem einzigen Papier in einen ganzen Markt investieren. Die Auswahl ist sehr groß, sodass sich jede Anlagestrategie damit umsetzen lässt. Fonds haben höhere Renditechancen als Sparkonten und sorgen im Depot für eine sehr gute Risikostreuung, auch wenn sie Wertschwankungs- und Verlustrisiken unterliegen. Und Anlegergelder sind als Sondervermögen gegen einen Konkurs der Fondsgesellschaft geschützt.

Doch was ist die bessere Wahl, klassische Investmentfonds oder ETFs?

Exchange-Traded Funds (kurz ETFs) sind "passive" Fonds, die Anleger einfach an der Börse kaufen und verkaufen können. "Passiv", weil sie einen Korb von Anlagen, meist einen Index, abbilden. Die Rendite entspricht so grundsätzlich dem zugrunde liegenden Index, wie zum Beispiel dem DAX oder einem Branchen-Index. Eine Mehr- oder Minderrendite werden damit vermieden und die Auf- und Abwärtsbewegungen folgen dem Index. ETFs sind transparent, denn die Anbieter veröffentlichen tagesaktuell die Zusammensetzung ihrer ETFs.

Klassische Investmentfonds werden aktiv bewirtschaftet. Fondsmanager entscheiden darüber, in welche Wertpapiere der Fonds investiert. Das können Aktien (Aktienfonds), Anleihen (Rentenfonds) oder beides (Mischfonds) sein. Durch gezielte Käufe und Verkäufe versuchen Fondsmanager so ihre risikoadjustierte Rendite zu optimieren. Über solche Fonds können Anleger auch spezifische Themen und Segmente abdecken und gegebenenfalls auch in Anlagen investieren, die ihnen sonst nicht zugänglich sind.

Die Gebührenunterschiede sind enorm

Ein wichtiges Anlagekriterium sind die Kosten. ETFs sind dank ihres passiven Managements sehr kostengünstig, und beim Kauf fallen keine Ausgabeaufschläge an. Aktive Investmentfonds haben oft viel höhere Gebühren und beim Kauf fallen Ausgabeaufschläge von bis zu 6 Prozent an.

Aktive Fonds kosten häufig bis zu 2 Prozent pro Jahr oder mehr. Für ETFs fallen oft nur 0,1 bis 0,3 Prozent an. Über die Jahre kommen so große Summen zusammen. Kostenbewusste Anleger können mit günstigeren ETFs langfristig viele Zehntausend Euro mehr sparen (siehe Grafik). Wer mit 100.000 Euro eine Rendite von 5 Prozent vor Kosten erzielt, hat allein wegen der Kostenunterschiede nach 20 Jahren mit ETFs über 50.000 Euro mehr auf dem Konto als mit Investmentfonds.

Hohe Fondsgebühren schmälern die Rendite
Illustratives Beispiel: Startkapital 100.000 Euro; Bruttorendite 5 Prozent; Kosten ETF 0,30 % pro Jahr, aktiver Fonds 1,50 % pro Jahr; Angaben in Euro
Hohe Fondsgebühren schmälern die Rendite

Berechnung: VZ VermögensZentrum

Gebühren sind oft ungerechtfertigt

Warum also empfehlen Berater trotzdem meist lieber aktive Investmentfonds? Weil sie daran deutlich mehr Geld verdienen. In vielen Fällen sind diese Mehrkosten aber nicht gerechtfertigt, weil viele klassische Investmentfonds es auf die Dauer nicht schaffen, ihre Vergleichsmärkte zu schlagen. Da sind ETFs die bessere Wahl.

Tipp: Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Berater und fordern Sie mehr Transparenz bei der Produktauswahl ein. Er soll genau aufzeigen, wo die Vorteile der von ihm empfohlenen Fonds liegen. Und haken Sie bei Unklarheiten nach, denn es geht um Ihr Geld. Geben Sie sich nicht mit einem unverständlichen Finanzjargon zufrieden. Auch komplizierte Dinge lassen sich so erklären, dass man sie versteht.

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