Tipps zu Vermögen und Ruhestand

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Newsletter vom 2. Juli 2021

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Nullrunde 2021 vergrößert Rentenlücken: So kommen Sie zur Wunschrente

Am 1. Juli 2021 gab es eine Nullrunde für Rentner, zumindest im Westen. Das dürfte in Zukunft kein Einzelfall bleiben. Doch wenn die Rentenlücke immer größer wird, wie erreichen Sie trotzdem Ihre Wunschrente?

Die fetten Jahre sind vorbei: Nachdem sich Rentner in den letzten Jahren über kräftige Rentenerhöhungen von 3 Prozent und mehr freuen konnten, fällt die Anpassung 2021 äußerst mau aus. Rentner im Osten erhalten 0,72 Prozent mehr, im Westen gibt’s eine Nullrunde. Gleichzeitig steigt die Inflation. Im Mai betrug sie 2,5 Prozent, und lag damit so hoch wie seit 10 Jahren nicht mehr. Für 2021 hält die Bundesbank Teuerungsraten um die vier Prozent für möglich. Rentner müssen sich also auf eine sinkende Kaufkraft einstellen – die Rentenlücke steigt.

Dies ist besonders auf lange Sicht dramatisch. Denn die Rentenlücke nimmt bei stagnierenden Renten und anhaltender Inflation beständig zu, wie die Grafik zeigt. Ein Senioren-Ehepaar mit anfänglichen Renteneinkünften von 3.000 Euro muss bei Ausgaben von 5.000 Euro monatlich 2.000 Euro aus eigenem Vermögen decken. Wachsen die Ausgaben jährlich um zwei Prozent an, die Renteneinkünfte aber nur um ein Prozent, vergrößert sich die zu deckende Rentenlücke binnen zehn Jahren auf 2.785 Euro!

Inflation vergrößert die Rentenlücke
Inflation vergrößert die Rentenlücke

Quelle: VZ VermögensZentrum

Rentenlücke richtig berechnen

Damit im Alter keine Rentenlücke entsteht und zuverlässig Geld vorhanden ist, gilt es, die Alterseinkünfte rechtzeitig und vor allem richtig zu planen. Denn die Rentenlücke besteht nicht einfach aus der Differenz zwischen dem letzten Gehalt und der gesetzlichen Rente, wie viele denken. Auch die jährliche Information der Deutschen Rentenversicherung mit ihren langfristigen Rentenprognosen ist kein zuverlässiger Indikator für die spätere Rentenhöhe. 

Um die Einkommenssituation im Alter genau zu beziffern, benötigen Sie eine detaillierte Aufstellung Ihrer voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben im Ruhestand. Aus dieser Differenz ergibt die Rentenlücke. Wichtig: Eine belastbare Budgetplanung sollte unbedingt die Inflation berücksichtigen. Denn die spielt nicht nur aktuell eine wichtige Rolle, sie könnte auch langfristig die Preise stärker in die Höhe treiben als durch die jährliche Rentenanpassung ausgeglichen wird. Wer diese Mehrausgaben in seinem Ruhestandsbudget einplant, kann ausreichend Alterskapital zur finanziellen Absicherung im Rentenalter aufbauen.

Rentenlücke schließen: mit Vinz, der Altersvorsorge-App des VZ

Eine zuverlässige Altersvorsorge basiert auf einer passenden Strategie und einer optimalen Geldanlage. Einfach und klar strukturiert erklärt die Altersvorsorge-App "Vinz" die wichtigsten Möglichkeiten. Vinz zeigt, wie gut Ihr Renten-Akku bereits gefüllt ist, wieviel Geld Ihnen bis zu Ihrer Wunschrente fehlt, und mit welcher Geldanlage bzw. Sparrate Sie diese am besten schließen. Auch steuerliche Aspekte sind enthalten. Laden Sie jetzt die Vinz-App herunter: 


Oder nutzen Sie den kostenfreien Ruhestands-Check des VZ: Er zeigt Ihnen ihre Rentenlücke und was Sie am besten tun sollten, um diese zu schließen. Ruhestands-Check machen

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