Tipps zu Vermögen und Ruhestand

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Newsletter vom 23. April 2021

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Wie sicher sind meine Ersparnisse bei meiner Bank?

Viele Anleger haben vom Debakel der Greensill Bank gehört. Millionenbeträge wurden verzockt und die Bank musste Konkurs anmelden. Wie kann man sich als Anleger gegen solche Vorfälle schützen?

Als die Greensill Bank im März Insolvenz anmeldete, wurden Fonds im Wert von etwa zehn Milliarden Euro eingefroren. Die Bank hatte sie als Alternative zu Spargeld angepriesen, um angeblich "risikolos" negative Zinsen zu umgehen. Mit dem Geld der Anleger finanzierte Greensill Lieferketten vor. Wegen der Corona-Krise konnten viele Unternehmen ihre Schulden jedoch nicht mehr begleichen, und das Finanzkonstrukt kollabierte. Anleger werden wohl nur einen Bruchteil ihres Geldes wiedersehen – teils erst nach jahrelangen Verfahren.

Das Beispiel zeigt, dass komplizierte Finanzkonstrukte nur funktionieren, solange alles rund läuft. In unerwarteten Situationen wie der Corona-Krise kann die versprochene Rendite und das investierte Kapital weg sein. Damit Ihnen das nicht passiert, achten Sie auf folgende 3 Punkte:

Investieren Sie nur in verständliche Anlagen

Investieren Sie nur in Dinge, die Sie verstehen. Lassen Sie sich nicht auf Experimente ein. Und denken Sie daran: Je höher die Rendite, desto größer ist in aller Regel das Risiko!

Tipp: Leicht verständlich in Aufbau und Wertentwicklung sind ETFs. Die börsengehandelten Indexfonds bilden den Wert eines Börsenindex eins zu eins nach und die Kursentwicklung verläuft parallel zum Index. Anleger profitieren zudem von sehr geringen Produktkosten.

Wertpapiere sind Sondervermögen und bieten Schutz

Wertpapiere wie Aktien, Investmentfonds und ETFs stellen sogenanntes Sondervermögen dar. Im Fall der Fälle zählt dieses nicht zur Insolvenzmasse einer Bank. Die Papiere können entsprechend zu einer anderen Bank übertragen werden. Haben Sie Kontoeinlagen bei einer Bank, sind diese durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zur Höhe von 100.000 Euro gegen Verlust geschützt. Bedenken Sie aber dabei: Die Einlagensicherung verhindert keine Wertverluste in Form von Negativzinsen und Inflationsverlusten!  

Tipp: Halten Sie nur so viel Liquidität vor, wie Sie zum Leben oder für kurzfristige Anschaffungen brauchen. Die übrigen Gelder legen Sie in Wertpapieren an.

Ihre Bank sollte über hohe Eigenmittel verfügen

Die Eigenmittel einer Bank stehen für deren Solvenz und damit Sicherheit. Je höher das Eigenkapital ist, umso länger ist die Bank in der Lage, wirtschaftliche Verluste zu verkraften. Hilfreich ist hier ein Blick auf die Gesamtkapitalquote. Sie berechnet sich aus dem Quotienten zwischen Gesamtkapital der Bank und den offenen Forderungen für eingegangene Risiken. Der Gesetzgeber fordert, dass Banken zu jeder Zeit mindestens eine Gesamtkapitalquote von acht Prozent vorhalten.

Tipp: Suchen Sie sich für Ihre Vermögensanlagen eine Bank, die deutlich über der geforderten Quote und idealerweise über dem Durchschnittswert aller Banken liegt.

Die Sicherheit der VZ Depotbank

Eigenmittel Die VZ Depotbank hat überdurchschnittlich hohe Eigenmittel.
Gegenparteien Die Anlagemöglichkeiten beschränken sich auf Gegenparteien mit hoher Bonität.
Handelsrisiko Es gibt keinen Wertpapierhandel auf eigene Rechnung und darum auch kein Handelsrisiko.
Liquidität Alle Forderungen können sofort erfüllt werden.
Einlagensicherung Anlagen sind bestmöglich gesichert.
Teil der VZ Gruppe Tochterunternehmen der VZ Holding AG

Quelle: VZ VermögensZentrum

Effizient und kostengünstig: die VZ Depotbank

Die VZ Depotbank bietet hohe Sicherheit und attraktive Gebühren: keine Ausgabeaufschläge, faire Transaktionskosten, günstige Depotführungsgebühren und in Verbindung mit Wertpapieranlagen keine Negativzinsen.

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