Tipps zu Vermögen und Ruhestand

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Newsletter vom 26. Februar 2021

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Anlegen im Zinstief: Vermeiden Sie Inflationsverluste!

Noch immer dominieren Sparbücher und Sparkonten bei deutschen Anlegern. Dabei erzielen sie längst keine Rendite mehr. Mehr noch: Das Ersparte verliert mit der Zeit enorm an Wert, denn die Inflation zehrt an der Kaufkraft. Mit diesen Tipps legen Sie Ihr Geld richtig an.  

Die meisten Anleger setzen auf Sicherheit. Doch sichere Geldanlagen zahlen praktisch keine Zinsen mehr. Wer größere Geldbeträge auf Sparbüchern oder Tages- und Festgeldkonten liegen hat, muss sogar mit Minuszinsen, dem sogenannten Verwahrentgelt, rechnen. Zu allem Übel zehrt die Inflation am Wert des Vermögens. Die Inflationsrate in Deutschland ist zuletzt wieder sprunghaft angestiegen. Im Januar lag sie bei 1,0 Prozent – Tendenz steigend.

Klingt nicht viel? Langfristig wirkt sich der Kaufkraftverlust stark aus (siehe Grafik). Bei einer Inflation von 1,5 Prozent verlieren Guthaben auf Tagesgeldkonten jährlich rund 1,4 Prozent an Wert. 200.000 Euro sind deshalb in 10 Jahren nur noch 174.000 Euro wert (siehe Grafik, dunkle Linie). Bei einer Inflation von 2,5 Prozent schrumpft es sogar auf 157.000 Euro zusammen (helle Linie).

Inflation zehrt am Vermögen
Illustratives Beispiel: Startkapital 200.000 Euro; Kaufkraftverlust bei verschiedenen Inflationsraten (gerundet). Angaben in Euro
Inflation zehrt am Vermögen

Quelle: VZ VermögensZentrum

Schauen Sie dem Wertverfall Ihres Geldes nicht länger zu. Drehen Sie den Spieß um und erzielen Sie mit Ihrem Vermögen reale Vermögenszuwächse. Dafür brauchen Sie Anlagen, deren Renditechancen höher sind als die Inflation, wie Aktien und ETFs. Deren Kurse schwanken zwar, aber langfristig erzielen sie in der Regel eine Rendite, die weit höher ist als die Inflationsrate.

So legen Sie Ihr Geld richtig an

Um erfolgreich anzulegen, benötigen Sie eine zu Ihren Zielen passende Anlagestrategie. Drei Tipps helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen:

  1. Leiten Sie Ihre persönliche Anlagestrategie her. Sie berücksichtigt das Anlageziel, die Anlagedauer, die Depotzusammensetzung und die Risikobereitschaft.
  2. Legen Sie Ihren Anlagehorizont fest. Aktienanlagen benötigen einen ausreichenden Anlagehorizont, um Kursschwankungen ausgleichen zu können. Empfehlenswert sind mindestens 10 Jahre.
  3. Wählen Sie die passenden Anlagen aus: Setzen Sie Ihre Anlagestrategie mit Aktien und kostengünstigen ETFs um. Am Markt sind viele Tausend Titel erhältlich; wer unsicher ist, kann sich beim Aufbau seines Portfolios von einem Depotberater unterstützen lassen. Bei ETFs zahlen Sie keine Ausgabeaufschläge und profitieren von niedrigen Produktkosten.

Tipp: Wichtig ist es, die Anlagestrategie von Zeit zu Zeit zu prüfen und anzupassen, insbesondere wenn sich die finanzielle Situation oder die eigenen Lebensumstände ändern.

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