Tipps zu Vermögen und Ruhestand

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Newsletter vom 15. Januar 2021

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Anlegen mit System erhöht Renditechance: regelmäßig statt gelegentlich

Erfahrene Anleger wissen: Den optimalen Kurs gibt es nicht. Um keine Chance zu verpassen, investieren sie lieber regelmäßig. Wird monatlich der gleiche Betrag angelegt, schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Man kauft Wertpapiere günstig ein und erhöht so die Renditechance.

An den Börsen herrscht ein ständiges Auf und Ab. Dabei ist der Versuch, den bestmöglichen Zeitpunkt für eine Einmalanlage zu finden, selten von Erfolg gekrönt. Besser ist es, regelmäßig Wertpapiere zu kaufen, zum Beispiel monatlich. Damit sinkt die Gefahr, zu einem ungünstigen Zeitpunkt einzusteigen. Entschlossene Anleger, die ihr Sparvorhaben konsequent auch in schlechten Börsenphasen durchziehen, werden mit einem attraktiven Depotzuwachs belohnt. Das zeigt der folgende Vergleich.

Cost-Average-Effekt: Günstige Einstiegspreise erhalten

Anleger kaufen jeden Monat Wertpapiere für 100 Euro, zum Beispiel ETF-Anteile. Bei niedrigen Kursen kaufen sie mit gleicher Sparrate mehr Fondsanteile als bei hohen Kursen (siehe Grafik). Damit senken sie ihren durchschnittlichen Kaufpreis. Dieses Vorgehen heißt Cost-Average-Effekt oder Durchschnittskosteneffekt. Bei Kursanstiegen hebeln dann die vielen günstig erworbenen Anteile den Wert des Depots. Dieses Vorgehen kommt direkt der Depotrendite zugute.

Regelmäßig investieren: Immer wieder zu niedrigen Kursen kaufen
Illustratives Beispiel
Regelmäßig investieren: Immer wieder zu niedrigen Kursen kaufen

Quelle: VZ VermögensZentrum

Durchhaltevermögen zahlt sich aus

Ein Beispiel: Ein konsequenter Sparer kauft 20 Monate lang Anteile an einem Aktien-ETF für 100 Euro pro Monat. Insgesamt investiert er also 2.000 Euro. Ein weniger entschlossener Sparer investiert auch 2.000 Euro, doch er kauft nicht jeden Monat Fondsanteile. Sinken die Börsenkurse zögert er und setzt seine Sparrate aus (siehe Grafik, rote Felder) – vielleicht bekommt er die Anteile ja noch billiger. Doch meist verpasst er den Kursumschwung und steigt erst wieder ein, wenn die Kurse bereits steigen.

Die Folge: Obwohl beide Anleger die gleiche Summe investiert haben, hat das Depot des konsequenten Sparers am Ende einen Wert von 3.027 Euro – ein Plus von 1.027 Euro oder gut 51 Prozent. Das Depot des unentschlossenen Sparers ist hingegen nur 2.840 Euro Wert. Der Gewinn des konsequenten Sparers ist also rund 20 Prozent höher. Das Ergebnis überrascht nicht, denn niedrige Einstandskurse von heute sind die Gewinne von morgen.

Sparplan: Einfach und zeitsparend

Ausdauernde, konsequente Anleger sparen jede Menge Zeit und Nerven, denn sie müssen nicht ständig Märkte und Titel recherchieren, beobachten und beurteilen. Sie investieren strikt nach festgelegten zeitlichen Intervallen. Ihr Sparplan sollte jedoch regelmäßig hinterfragt werden, zum Beispiel einmal pro Jahr oder wenn sich persönliche Rahmenbedingungen oder Ziele ändern.

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