Tipps zu Vermögen und Ruhestand

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Newsletter vom 30. Oktober 2020

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Früher in Rente: So gleichen Sie Einkommenslücken aus

Ein vorgezogener Ruhestand ist teuer. Beginnt man aber rechtzeitig, Rücklagen zu bilden, kann die Frührente gelingen. Drei Beispiele zeigen, wie 30-, 40- und 50-Jährige gut ausgestattet mit 63 in Rente gehen.

Wer mit 63 statt mit 67 in Rente geht, muss Abstriche machen: Er verliert vier volle Jahresgehälter und bezieht weniger Rente. Die Rente fällt geringer aus, weil Beitragszahlungen fehlen und die Leistungen bei vierjährigem Vorbezug lebenslang um 14,4 Prozent gekürzt werden. Das vergrößert die meist schon bestehende Rentenlücke.

Unterm Strich summieren sich Gehaltsausfälle und geringere Rentenleistungen binnen 25 oder 30 Jahren zu einem gewaltigen Mindereinkommen – eine halbe Million Euro ist keine Seltenheit. Diese Lücke müssen Frührentner aus Eigenmitteln ausgleichen, wenn sie im Alter den gewohnten Lebensstandard halten möchten. Wie Sie dabei am besten vorgehen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem dem geplanten Rentenbeginn, der Höhe der monatlichen Sparraten und den favorisierten Sparformen.

Smartphone-App rechnet Wunschrente aus

Wertvolle Hilfe bei der Entscheidungsfindung leistet die neue Smartphone-App "Vinz". Der digitale Vorsorgeberater des VZ ermöglicht in einfachen Schritten das Ausrechnen individueller Modellannahmen für unterschiedlichste Alters- und Einkommensklassen sowie für verschiedener Ruhestandsparameter und Anlageformen. Installieren Sie einfach die App auf Ihrem Smartphone und wählen Sie den Experten-Modus.

Die folgenden Beispiele in der Tabelle zeigen, wie viel gespart werden muss, um bis 63 zum Beispiel eine halbe Million Euro anzusparen:

Frührente ohne Abschläge ist für jede Altersklasse möglich
Lediger Sparer, Sparziel 500.000 Euro. Zinsen monatlich, Einzahlung vorschüssig, Sparrate gerundet
Frührente ohne Abschläge ist für jede Altersklasse möglich

Berechnung: VZ VermögensZentrum

30-jähriger Einsteiger

Der junge Mann hat zum Diplom 50.000 Euro von seiner Patentante geschenkt bekommen. Dank der langen Ansparphase von 33 Jahren kann er in ein offensives ETF-Portfolio investieren. Das macht seine monatlichen Sparraten überschaubar. Bei einer Renditeannahme von 4 Prozent pro Jahr genügen ihm 392 Euro pro Monat, bei 6 Prozent wären es sogar nur 132 Euro.

40-jährige Managerin

Die Teamleiterin hat die ersten 15 Berufsjahre hinter sich. Ihre Ersparnisse von 100.000 Euro sind zwar ansehnlich, aber ihr fehlen noch 80 Prozent vom Zielbetrag. Ihr Gehalt erlaubt es, 600 Euro pro Monat zu sparen. Bei 4 Prozent Rendite wären es 567 Euro, bei 6 Prozent 204 Euro.

50-jähriger Leiter

Der Best Ager biegt auf die Zielgerade zur Frührente ein. Er kann zwar nur noch 13 Jahre sparen, hat aber eine gute Ausgangslage: Sein Gehalt ist spitze, das Eigenheim ist abgezahlt und er verfügt über eine Erbschaft von 200.000 Euro. Eine Sparrate von 1.358 Euro pro Monat – bei 2 Prozent Rendite – ist ihm zu hoch, die offensive Anlage zu 6 Prozent zu riskant. Er entscheidet sich für das Mischportfolio, die Sparrate von 821 Euro ist machbar.

Rentenlücke schließen: mit Vinz, der Altersvorsorge-App des VZ

Ob Frührente oder einen gut abgesicherten Ruhestand: Ihr persönliches Ziel erreichen Sie nur mit einer passenden Strategie und der optimalen Geldanlage. Mit unserer neuen, kostenfreien Altersvorsorge-App "Vinz" erhalten Sie einen strukturierten Überblick über Ihre Altersvorsorge. Sie sehen, wie gut Ihr Renten-Akku bereits gefüllt ist, wieviel Geld Ihnen zu Ihrer Wunschrente noch fehlt und mit welcher Sparrate Sie diese schließen. Laden Sie jetzt die Vinz-App herunter:

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